Sport : Club im Chaos

Nach dem 1:4 in Mainz wird es für Trainer Wolf eng

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Mainz Der FSV Mainz 05 hat aus seinen Fehlern gelernt. Zuletzt schossen sie so oft aufs Tor wie kaum eine andere Bundesligamannschaft, aber sie vergaben auch so viele Chancen wie kaum eine andere Mannschaft. Gegen den 1. FC Nürnberg machten sie es besser. 4:1 (2:1) besiegten sie den Club und verabschiedeten sich von den Abstiegsrängen. Für die Nürnberger war es dagegen erneut ein Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt. Sie bleiben Tabellenletzter, und Präsident Michael A. Roth verließ schon kurz vor Schlusspfiff das Stadion.

Die Nürnberger Fans waren genauso sauer wie ihr Präsident. Sie verscheuchten ihre Spieler aus der Fankurve. „Es brechen harte Zeiten an, für mich und die Mannschaft“, sagte der Nürnberger Trainer Wolfgang Wolf. Er selbst werde nicht zurücktreten. Und auch Präsident Roth versicherte, Geduld zu wahren. „Für die Abfindung von Herrn Wolf kaufen wir lieber neue Spieler“, sagte Roth.

Ein Eigentor von Paulus leitete die Niederlage der Franken ein. Auer sowie der Brasilianer da Silva mit einem herrlichen Freistoß und Thurk machten den Mainzer Sieg perfekt. Für die Gäste traf Kießling vor 20 300 Zuschauern.

Wolf ärgerte sich über „hergeschenkte Tore“. Auf die Frage nach seiner schwachen Abwehr sagte er: „Ich hab nichts anderes.“ bar

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