Comeback für Ferrari : Schumacher: Testfahrten nur privat und im alten Auto

Warum Rekordweltmeister Michael Schumacher bei seinem Comeback mit einem Handicap an den Start geht und wie er das Problem lösen will.

Christian Hönicke
Schumacher
Michael Schumacher.Foto: dpa

Michael Schumacher will sich bei privaten Testfahrten auf sein Formel-1-Comeback vorbereiten. Das erfuhr der Tagesspiegel aus dem Umfeld des Rekordweltmeisters. Der 40-Jährige will dafür einen älteren Formel-1-Ferrari benutzen. Aufgrund des Testverbots in der Formel 1 darf der Deutsche vor seinem angepeilten Comeback in Valencia den aktuellen F60 nicht fahren.

Deswegen versuche er gerade, mit Hilfe der Ferrari-Tochterfirma "F1 Clienti", die mit älteren Rennwagen der Italiener handelt, ein älteres Formel-1-Modell zu organisieren. Als Teststrecke kämen dafür diverse Kurse in Italien in Frage, unter anderem Mugello und Imola. Wenn Schumacher einen solchen Ferrari auftreiben und  damit ein wenig fahren wolle, dann sei das schließlich seine Privatsache, hieß es dazu.

 

Schumacher darf den aktuellen Ferrari F60 nicht testen, weil während der Saison ein Testfahrverbot herrscht, und in der Sommerpause bis zum nächsten Rennen in Valencia die Ferrari-Garage wie alle anderen Werke geschlossen bleiben muss. Zuletzt saß der 40-Jährige im April 2008 im Ferrari.

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