Cottbus - Bochum : Cottbus spielt offensiv und verliert

Bochum siegt glücklich 2:1 in der Lausitz.

Cottbus - Dank der beiden Tore von Tommy Bechmann und viel Glück hat der VfL Bochum die neue Cottbuser „Nordwand“ bezwungen und den ersten Saisonsieg geholt. Mit seinen Saisontreffern zwei und drei leitete der dänische Stürmer am zweiten Spieltag in der Lausitz den 2:1 (2:0)-Erfolg der Westfalen ein und verdarb dem FC Energie die Premiere der neuen und mit 8000 Zuschauern ausverkauften Nordtribüne.

Mit einem herrlichen Distanzschuss aus 25 Metern nach einer Viertelstunde und einem geschickten Lupfer kurz vor der Pause hatte Bechmann maßgeblichen Anteil daran, dass der VfL nach dem 2:2 gegen Bremen zum Auftakt mit vier Punkten einen guten Saisonstart hinlegte. Ervin Skelas erster Bundesliga-Treffer für die Cottbuser vier Minuten nach Wiederanpfiff nutzte den Gastgeber nichts. Kurz vor dem Schlusspfiff hatte der VfL noch Glück, als die Cottbuser Stürmer Steffen Baumgart und Jiayi Shao nur den Pfosten trafen. „Wir mussten darüber lachen, dass wir so viel Glück hatten“, sagte Matchwinner Bechmann.

Anders als noch zum Saisonauftakt in Leverkusen spielten die Gastgeber vor 16 382 Zuschauern im Stadion der Freundschaft von Beginn an offensiv. Wenn die Cottbuser einmal vor dem Tor der Bochumer auftauchten, war VfL-Schlussmann Jan Lastuvka zur Stelle. „In Leverkusen hat man uns Destruktivität vorgeworfen, und wir haben einen Punkt geholt. Heute waren wir offensivfreudig und haben verloren“, sagte der Cottbuser Trainer Petrik Sander: „Da stellt sich die Frage: Was ist ist für Cottbus die richtige Variante?“

Die Bochumer spielten cleverer. Sie standen sicher in der Abwehr. Gleich mit ihrem ersten Schuss auf das Cottbuser Tor kam der VfL zur Führung. Beim Schuss von Bechmann sah Torwart Tomislav Piplica nicht gut aus. Dagegen traf ihn keine Schuld bei Bechmanns zweitem Tor nach klugem Zuspiel von Dennis Grote. Der Däne hob den Ball über den herausstürmenden Piplica ins Netz. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar