Sport : Cottbus - Leverkusen: Geyer liebt die Einfältigen nicht

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Bundesliga-Tippspiel: Das interaktive Fußball-Toto von meinberlin.de Fußballern wird eine besondere Art von Intelligenz nachgesagt, die sich nicht unbedingt in gedanklicher Tiefenschärfe oder sprachlicher Gewandtheit ausdrückt. Wenn nun Eduard Geyer über seinen Spieler Laurentiu-Aurelian Reghecampf sagt, dass der "zu doof ist, um in der Bundesliga zu spielen", dann meint der Trainer des FC Energie Cottbus weniger den messbaren Intelligenzquotienten seines Spielers, als dessen Unfähigkeit, unter Stress richtig zu reagieren. Was wird dem Mann vorgeworfen? Beim Stand von 2:2 - Kirsten und Ballack hatten für Bayer, Helbig und Sebök für Cottbus getroffen - vertändelt Reghecampf im eigenen Strafraum den Ball an Diego Placente. Die trügerische Chance zu Wiedergutmachung sieht der Rumäne im Griff zum Trikot des Gegners. Placente gerät außer Tritt, der Schiedsrichter pfeift Elfmeter. 3:2 durch Kirsten. Endstand. Leicht wird es Reghecampf nun nicht haben in Cottbus. Denn Geyer ist ein strafender Herrscher, der die Einfalt nicht liebt: "So etwas darf man als Trainer nicht verzeihen", grollte der Gnadenlose noch lange nach Spielschluss.

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