• Cottbus liegt nur noch zwei Plätze hinter Hertha Energie schlägt Oberhausen und darf von der Ersten Liga träumen

Sport : Cottbus liegt nur noch zwei Plätze hinter Hertha Energie schlägt Oberhausen und darf von der Ersten Liga träumen

-

(Tsp). Hertha BSC und Energie Cottbus trennen nur noch zwei Plätze – allerdings in unterschiedlichen Ligen. Während die Berliner am Wochenende auf den vorletzten Rang der Ersten Liga abrutschten, gelang den Brandenburgern eine Klasse tiefer der Sprung an die Spitze. Nach dem 3:1 (1:0) im Spitzenspiel gegen RotWeiß Oberhausen lösten die Cottbuser den 1. FC Nürnberg als Tabellenführer ab und dürfen von der Ersten Liga träumen. Nürnberg kam im Spiel bei Greuther Fürth nur zu einem 2:2 (1:2).

Der Ungar Zsolt Löw traf mit einem sehenswerten 18-Meter-Schuss zur Cottbuser Führung, Marco Gebhardt und der eingewechselte Jiri Kaufman klärten dann mit ihren Toren alles. Bojko Welitschkow konnte sechs Minuten vor Schluss per Foulelfmeter nur noch verkürzen. Die Gastgeber hatten zunächst Glück, als Vragel da Silva nach einer Aktion von Welitschkow auf der Torlinie rettete. Der genesene Cottbuser Torhüter Georg Koch hätte bei seinem Comeback in dieser Szene keine Abwehrchance gehabt. Danach übernahmen die spielerisch besseren Lausitzer die Initiative und verdienten sich das 1:0 durch Löw redlich. Kurz nach der Pause vergab Gebhardt per Volleyschuss das frühzeitige 2:0, machte es aber eine Viertelstunde später besser und erstickte alle Hoffnungen der Oberhausener, die zu diesem Zeitpunkt wieder besser ins Spiel gefunden hatten. Kaufman nutzte wenig später einen Fehler von Geri Cipi und machte alles klar.

Der 1. FC Nürnberg büßte im 251. Franken-Derby die Tabellenführung ein. Der Bundesliga-Absteiger lag bei Greuther Fürth zweimal zurück, erkämpfte sich dann aber noch das 2:2. Der erst eine Minute zuvor eingewechselte Stefan Kießling erzielte den Ausgleichstreffer für den Club. Die Gastgeber bleiben nach dem Remis auf einem Abstiegsplatz. In der Nachspielzeit wurde Fürths Trainer Benno Möhlmann auf die Tribüne verbannt. Vor 15 500 Zuschauern im ausverkauften Playmobil-Stadion hatte Doppeltorschütze Marcus Feinbier mit seinen Saisontreffern sieben und acht für Jubel unter den Anhängern Fürths gesorgt. Thomas Kleine unterlief jedoch zwischenzeitlich ein Eigentor zum 1:1. Nach dem Wechsel und dem Ausgleichstor waren die Nürnberger die klar dominierende Mannschaft und waren dem Siegestor sehr nahe.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben