Sport : Cottbus: Schock und Spielerstreik nach Verletzung

Schock in Cottbus. Osnabrücks Flamur Kastrati wird abtransportiert. Foto: dpa
Schock in Cottbus. Osnabrücks Flamur Kastrati wird abtransportiert. Foto: dpaFoto: dpa

Cottbus - Das Entsetzen war allen anzusehen: Nach einem normalen Kopfballduell mit dem Cottbuser Markus Brzenska war der Osnabrücker Stürmer Flamur Kastrati an der Seitenlinie liegen geblieben. Nachdem die Teamärzte Erste Hilfe geleistet hatten, erlangte er das Bewusstsein wieder. Dann wurde der 19-Jährige von einem Krankenwagen in eine Klinik gebracht. „Er ist außer Lebensgefahr“, sagte Energies Sprecher Lars Töffling später.

Nach dieser 15-minütigen Spielunterbrechung waren Spieler und Fans angesichts des Schocks nicht gewillt, normal weiterzumachen. Unter dem Beifall beider Fangruppen wurde der Ball nur noch hin- und hergeschoben. Als die 90 Minuten in der Zweiten Liga um waren, stand es 2:0 für Cottbus. Doch Schiedsrichter Marc Seemann ließ die 15 Minuten Unterbrechung nachspielen – trotz der Proteste der Profis und Sprechchören der Fans. Beide Fanlager riefen gemeinsam den Namen des Verletzten Kastrati. Tsp/dpa

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