Sport : Cuche gewinnt Super-G von Gröden mit zwei Hundertsteln Vorsprung

Gröden - Im Hundertstel-Krimi von Gröden war Didier Cuche der Hauptdarsteller, den ausgeschiedenen deutschen Skirennfahrern blieben dagegen im Weltcup nur Statistenrollen. Während sich der Schweizer Cuche in Südtirol in 1:36,62 Minuten den Sieg beim Super-G vor dem US-Amerikaner Bode Miller (+0,02 Sek.) und dem Liechtensteiner Marco Büchel (+0,04) sicherte, musste der im Vorjahr so starke Keppler im siebten Saison-Rennen zum sechsten Mal ohne Weltcup-Punkte die Strecke verlassen. Bei seinem ersten Super-G nach fast vier Jahren ging auch der Partenkirchener Peter Strodl nach zu riskanter Linien-Wahl leer aus. Der Siebte Benjamin Raich liegt im Gesamtweltcup weiter klar in Führung, konnte aber das schlechteste Ergebnis der Österreicher seit März 1996 im Super-G nicht verhindern.

Nur 1993 in Are lagen die Top-10 bei einem Super-G-Rennen enger zusammen als diesmal – und ausgerechnet bei diesem knappen Ausgang setzte sich der oft schon als ewiger Zweiter abgestempelte Cuche durch. „Das zeigt, dass es eine Gerechtigkeit gibt“, sagte er.dpa

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