• „Da wird einem angst und bange“ Hans-Peter Briegel über sein neues Amt in Kaiserslautern

Sport : „Da wird einem angst und bange“ Hans-Peter Briegel über sein neues Amt in Kaiserslautern

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Herr Briegel, fühlen Sie schon die Last des neuen Amtes im Kaiserslauterer Aufsichtsrat?

Da wird einem angst und bange. Es ist mir ein Rätsel, wie man aus einem der am besten geführten Vereinen innerhalb von drei, vier Monaten den am schlechtesten geführten machen kann. Das muss restlos aufgeklärt werden.

Was braucht der FCK nun am dringendsten?

Punkte, der Klub braucht sportlichen Erfolg. Das Wirtschaftliche kommt dann.

Wie entsteht so eine tiefe Krise, die den Klub an den Rand der Insolvenz treibt?

Alles fing damit an, dass nur noch einer das sportliche Sagen hatte. Das muss auf mehrere Schultern verteilt werden, dann gibt es weniger Fehler.

Sie meinen den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Jürgen Friedrich? Immerhin mussten sie damals als Manager gehen, als sie gegen ihn und Trainer Otto Rehhagel aufbegehrten.

Ich nenne keine Namen. Der neue Aufsichtsrat wird sich am Donnerstag treffen und die Kompetenzen einteilen. Zusammen mit Roger Lutz werde ich wohl für das Sportliche zuständig sein. Wir haben bereits ein Treffen mit Trainer Eric Gerets ausgemacht. Der FCK ist sportlich in einer extrem schwierigen Lage. Wir werden sicher auch bald an die Öffentlichkeit gehen, sonst bleibt alles Alte am neuen Aufsichtsrat hängen.

Das Gespräch führte Oliver Trust

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