Sport : Dallas verliert, Nowitzki schaut zu

Der zweite Anzug zwickt. Nowitzki (r.) ist bei Dallas nicht zu ersetzen. Foto: Reuters Foto: REUTERS
Der zweite Anzug zwickt. Nowitzki (r.) ist bei Dallas nicht zu ersetzen. Foto: ReutersFoto: REUTERS

Berlin - Ohne Dirk Nowitzki geht wenig in Dallas: Das erste Spiel nach der Knieverletzung des Deutschen haben haben die Mavericks verloren. Einen Tag, nachdem sich Nowitzki während des 103:93-Sieges in Oklahoma bei einem Sturz das Knie verdreht hatte, unterlagen die Texaner in der Nacht zum Mittwoch gegen die Toronto Raptors mit 76:84 (40:46). Es war bei 13 Siegen die fünfte NBA-Heimniederlage der Mavericks, bei denen Jason Terry mit 18 Punkten noch bester Werfer war.

Der 32 Jahre alte Nowitzki saß im offiziellen Klubanzug unter den 20 027 Zuschauern und musste hilflos zusehen, wie die ersatzgeschwächten Kanadier die Gastgeber beherrschten. Sein Stellvertreter Shawn Marion blieb mit zwölf Punkten und fünf Rebounds weit unter den Statistik-Werten Nowitzkis, der bisher im Schnitt 24,1 Punkte und 7,4 Rebounds erreicht hat.

„Die Raptors schafften gegen unsere Defensive zwar nur 84 Zähler, aber Dirk fehlte an allen Enden und Ecken“, erklärte Center Tyson Chandler. „Wir haben ohne viel Engagement und sehr träge begonnen. Besonders die Defensive reagierte schlecht“, meinte Coach Rick Carlisle, der nach seiner Knie-Operation wieder auf der Trainerbank saß.

Über den nächsten Einsatz von Nowitzki werde von Tag zu Tag entschieden, hieß es bei den Mavericks. Am Dienstag hatte der Verein mitgeteilt, dass Nowitzki sich sein rechtes Knie nur verstaucht habe. „Dies ist eine seltsame Verletzung, die ich nie zuvor hatte. Aber wir werden sehen, wie es sich entwickelt, und von Tag zu Tag schauen“, hatte der 2,13 Meter lange Nowitzki den „Dallas Morning News“ nach dem Spiel in Oklahoma gesagt. Er vermutete eher eine Muskelverletzung.

Ob der „Mavs“-Kapitän schon am Donnerstag gegen San Antonio zurückkehrt, bleibt also offen. Die Spurs schossen sich währenddessen am Dienstag mit 97:82 gegen Meister Los Angeles Lakers gut ein. Damit verteidigten sie mit 27:4 Siegen die Tabellenspitze in der Western Conference vor Dallas (24:6). dpa 

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