Sport : Das Auto zum Sammeln

Christine Eisenbeis

Er steht nur am Rand und doch bewundern ihn viele. Am Sonntag war er wieder da, der Mann im blau-weißen Dress. Neben der Speerwurfanlage in Paris dirigierte er per Fernsteuerung das kleine Auto, das Boris Henry und den anderen Werfern ihre Geräte zurückbringt. Diskus, Hammer, Speer – das Gefährt sammelt jedes weggeworfene Sportgerät auf. Wer kommt auf so eine Idee? Ein Kampfrichter, der auch Fan von Modellflugzeugen ist. Er, der Mann im blau-weißen Dress, hat das Auto kreiert, extra für Weltmeisterschaften. Schon bei der WM 1995 gab es das Auto – allerdings stand es wegen technischer Probleme oft nur auf dem Rasen herum. Seit 1997 arbeitet es zuverlässig. Damit in Paris alles klappt, hat das 15 000 Euro teure Ding schon Monate vor der WM Runden im Stadion gedreht. Dabei fuhr es auch ein wenig schneller als üblich. Das Auto schafft bis zu 80 Kilometer pro Stunde.

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