• DAS DEUTSCHE AUFGEBOT FÜR DIE LEICHTATHLETIK-WM: Stabhochspringer Björn Otto gewinnt und muss dennoch bangen

DAS DEUTSCHE AUFGEBOT FÜR DIE LEICHTATHLETIK-WM : Stabhochspringer Björn Otto gewinnt und muss dennoch bangen

Mit mindestens 73 Männern und Frauen

fährt der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) zu den Weltmeisterschaften vom 27. August bis 4. September nach Daegu in Südkorea. „Wir werden eine leistungsstarke Mannschaft mit Potenzial haben“, sagte DLV-Sportdirektor Thomas Kurschilgen nach dem letzten WM-Test am Samstag in Mannheim. Die letzte Chance zur Qualifikation nutzten 100-Meter-Läufer Alex Schaf (Stuttgart), die Hürdensprinter Alexander John (Leipzig), Willi Mathiszik (Wattenscheid) und Athman Hadj Lazib (Heppenheim) und in einem spannenden Ausscheidungswettkampf um den dritten Platz im Stabhochsprung entweder Björn Otto oder Karsten Dilla. Welcher der beiden Klubkollegen vom LAV Uerdingen/Dormagen mitfahren darf, wollte der Bundesausschuss Leistungssport (BAL) noch in der Nacht zum Sonntag entscheiden. Viel sprach für Dilla. Mit der übersprungenen A-Norm von 5,72 Metern gewann Otto zwar diesmal den Wettbewerb vor dem höhengleichen Dilla. Er wolle dem BAL nicht vorgreifen, „aber wenn man die Leistungsentwicklung der Saison zugrunde legt, dann liegt Dilla vorn“, sagte DLV-Sportdirektor Thomas Kurschilgen. Es wäre nicht das erste Mal, dass Routinier Otto zu Hause bleiben muss, weil die Umstände gegen ihn sprachen. Diesmal wurde ihm unter anderem ein Fehler des Veranstalters eines Meetings in Landau zum Verhängnis, wo die Anlage nicht regelkonform vermessen worden war. Otto hatte dort vor knapp zwei Wochen 5,80 Meter überquert. dapd

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