Sport : Das Ende des Schreckens

Borussia Mönchengladbach gewinnt 2:0 in Bielefeld

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Bielefeld Die Bielefelder Alm ist für Borussia Mönchengladbach ein guter Ort, um schreckliche Serien zu beenden. In der Saison 1996/97 hatten die Gladbacher das Kunststück fertig gebracht, in der gesamten Hinrunde kein einziges Auswärtstor zu erzielen. Am ersten Rückrundenspieltag spielten sie in Bielefeld – und gewannen durch zwei Tore von Andrzej Juskowiak 2:0. Gestern schafften die Borussen auf der Alm nach 22 vergeblichen Versuchen den ersten Auswärtssieg seit dem 10. April 2004. Und wieder endete das Spiel 2:0 (1:0). Die Tore erzielten Peer Kluge und Oliver Neuville.

„Es war wirklich Zeit dafür“, sagte Gladbachs Trainer Horst Köppel. Die Bielefelder machten es seiner Mannschaft allerdings auch sehr leicht. Trainer Thomas von Heesen entschuldigte sich nach dem Schlusspfiff: „Die erste Halbzeit war eine der schlechtesten, die ich je erlebt habe.“ Arminia war zwar bemüht, aber äußerst harmlos. Eine Hereingabe des früheren Mönchengladbachers Bernd Korzynietz, die Jeff Strasser mit einem Scherenschlag im letzten Moment vor dem einköpfbereiten Boakye aus dem Fünfmeterraum beförderte, war nach etwas mehr als einer Viertelstunde ihre einzige gefährliche Szene.

Borussias Führung fiel trotzdem ein wenig unerwartet. El Fakiri bediente Kluge mit einem hohen Anspiel. Der Gladbacher konnte den Ball mit der Brust annehmen und zum 1:0 vollenden (32. Minute). Auch nach der Pause blieben die Arminen ideenlos. Gladbach hatte die besseren Chancen. 20 Minuten vor Schluss traf Neuville nach einem Konter zum 2:0 und stellte damit den zweiten Sieg hintereinander sicher. Das war den Gladbachern zuletzt im Dezember 2003 geglückt. ddp

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