DAS FINALE IN DER FORMEL 1 : Drei können siegen, sogar ein Patt ist möglich

Das Finale der Formel 1 wird zum Rechenspiel. Vor dem Großen Preis von Brasilien am 21. Oktober haben erstmals seit 21 Jahren noch drei Fahrer Chancen auf den Titel. WM-Spitzenreiter ist trotz seines Ausfalls in China am Sonntag weiter der Brite Lewis Hamilton (McLaren-Mercedes) . Mit 107 Punkten aus 16 der insgesamt 17 Rennen hat er vier Zähler Vorsprung auf seinen Teamkollegen und Titelverteidiger Fernando Alonso aus Spanien (103). Dritter ist der finnische Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen (100).

Es könnte sogar sein, dass es nach dem letzten Rennen zwischen allen drei Fahrern mit jeweils 108 Punkten eine Pattsituation gibt. Voraussetzung: Hamilton fährt auf Rang acht (1 Punkt), Alonso auf den vierten (5) und Räikkönen auf den zweiten (8). Räikkönen wäre dann Weltmeister, weil er mit fünf Erfolgen die meisten Saisonsiege hat. Hamilton und Alonso standen bisher jeweils vier Mal ganz oben auf dem Siegerpodest.

Würde Hamilton im Rennen Zweiter werden, wäre er uneinholbar und damit Weltmeister. Er bekäme weitere acht Punkte dazu, hätte dann 115 Punkte und wäre von Alonso selbst bei einem Sieg des Spaniers nicht mehr einzuholen (113).

Und welche Platzierung könnte Alonso rechnerisch reichen? Wenn Hamilton und Räikkönen ohne Punkte blieben, wäre der vierte Rang ausreichend. Als Fünfter wäre er zwar punktgleich mit Hamilton (beide 107). Doch Hamilton fuhr fünf Mal auf Rang zwei, Alonso nur drei Mal - Vorteil Hamilton. Und Räikkönen? Ihm würde Rang zwei reichen – wenn Alonso und Hamilton keine Punkte einfahren. dpa

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