Sport : Das Glück gefangen

Torhüter Hildebrand rettet Stuttgarts 1:0 gegen Wolfsburg

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Stuttgart (tru) . Jürgen Röber verzog den Mund. „Wir hatten so viele Chancen, aber wir haben verloren“, sagte der Trainer des VfL Wolfsburg. „45 Minuten haben wir im Stil einer Klassemannschaft gespielt.“ Neben ihm tanzten die glücklichen 1:0Sieger des VfB Stuttgart, die nach dem Treffer von Ioannis Amanatidis wieder zurück an die Tabellenspitze stürmten – zumindest bis zum Sonntagabend.

Die Gastgeber hatten, selbst als die schnellen Wolfsburger Angreifer Baiano, Klimowicz und Menseguez immer öfter im Stuttgarter Strafraum auftauchten, die Ruhe behalten. Es war vor allem einer im Stuttgarter Trikot, der alle Ängste mit seinen Paraden vertrieb. Auch in diesem Spiel, das den 35 000 Zuschauern Strafraumszenen im Überfluss bescherte, schien es gleichgültig, welcher der Wolfsburger vor Torhüter Timo Hildebrand auftauchte. Er wehrte alles ab.

Was aber die Partie zu Gunsten der Schwaben kippen ließ, war die Umstellung, die Magath zur Pause vornahm. Der für Bordon ins Abwehrzentrum gerückte Kapitän Soldo kehrte auf seine Position ins Mittelfeld zurück und sorgte dort für die nötige Ordnung. „In der ersten Hälfte hatten wir im Mittelfeld große Schwierigkeiten“, sagte VfB-Coach Magath. „Es war ein glücklicher Sieg.“

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