Sport : DAS PECH DER SILBERPFEILE

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Im Juli 1934 fuhr der erste Silberpfeil auf dem Nürburgring. Die Bezeichnung bekamen die Mercedes Rennautos, weil über Nacht die Farbe abgekratzt worden war, damit das Gewichtslimit erfüllt werden konnte. Nach 70 Jahren blamieren sich die Nachfolger – nun ist der Lack früherer Erfolge ab.

November 2003: Die Silberpfeile sind startbereit. Bei McLaren-Mercedes in Woking, Brixworth und Stuttgart sind 1000 Mitarbeiter motiviert, den WM-Titel zu holen. Der Etat beträgt 300 Millionen Euro.

7. März 20 04 : In Melbourne fällt Kimi Räikkönen mit Motorschaden aus, David Coulthard wird Achter. Ein WM-Punkt.

21. März 2004: In Sepang erreicht Räikkönen nicht das Ziel, Coulthard belegt Rang sechs. Drei Punkte.

4. April 2004: In Bahrein kommen Räikkönen und Coulthard nicht ins Ziel.

23. April 2004: In Imola platzt bei Räikkönen im Training der Motor, im Rennen wird er Achter. Ein Punkt. Coulthard: Zwölfter.

9. Mai 2004: In Barcelona werden beide Fahrer von Michael Schumacher im Ferrari überrundet, kommen aber ins Ziel.

23. Mai 2004: In Monte Carlo fällt Coulthard nach einem Unfall aus, Räikkönen bleibt wegen eines Motordeffekts liegen.

30. Mai 2004: Auf dem Nürburgring kommen beide Fahrer nicht ins Ziel. Die Erklärung: Motorschäden.

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