Sport : Das Verfahren

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Nachdem Jan Ullrich am Samstag das positive Ergebnis seiner A-Probe akzeptiert und auf eine B-Probe verzichtet hat, wird nun ein Doping-Verfahren vor dem Sportgericht des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) gegen ihn eingeleitet. Dem dreiköpfigen Gremium in Frankfurt am Main sitzt ein Rechtsanwalt vor. Am Montag wird dem Gericht die schriftliche Stellungnahme Ullrichs übergeben, die er dem Verband am Freitag zustellte. Der Strafrahmen bewegt sich laut BDR-Chefin Sylvia Schenk zwischen sechs und und zwölf Monaten Sperre. Sollte Ullrich verurteilt werden, setzt das Gericht auch fest, ab wann die Sperre in Kraft tritt. Danach dürfte auch das Team Telekom über die weitere Zukunft des einstigen Kapitäns entscheiden. Die Dauer des Verfahrens ist offen. Es solle „zügig“ vonstatten gehen, kündigte Schenk an. dpa

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