Sport : Das volle Krankenlager der Berliner zwingt Röber abermals zum Auswechseln

"Never change a winning team", lautet eine alte Fußballweisheit. Nach der hätte Jürgen Röber heute allzu gern gehandelt oder besser gesagt: nicht gehandelt. Doch die gebrochene Nase des Kostas Konstantinidis zwingt den Hertha-Trainer zur Änderung. Für den Griechen wird heute Abend im Mainzer Stadion am Bruchweg Sebastian Deisler im Kader stehen. Da dürfte sich des Trainers Schmerz ob des Wechsels in Grenzen halten.

Marko Rehmer, nach Wolfsburg hoch gelobt, darf in Mainz ein wenig kürzer treten. Die Muskeln wollen nicht mehr so, wie er will. Ursprünglich sollte er gar nicht mitfliegen. Einer, der sich ebenfalls gern schonen würde, aber fast unentbehrlich ist, muss wieder ran: Dariusz Wosz. Eigentlich, so Mannschaftsarzt Ulrich Schleicher, sollte er pausieren, um seine Innenbandverletzung auszukurieren. Doch das muss bis zur Winterpause warten.

Anderen geht die Zwangspause langsam auf die Nerven. Den René Tretschok, Pal Dardai, Dick van Burik, Michael Hartmann und wie sie alle heißen. Noch nie war Herthas Krankenlager so lange so voll. Und wenn es nur die Nase ist.

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