Das Wort zum Spieltag : Lukas Podolski: "Ischabvertrach"

Bleibt Lukas Podolski beim 1. FC Köln oder wechselt der Nationalspieler nach der Saison? Sportdirektor Volker Finke hat dazu eine klare Meinung, Podolski selbst allerdings auch.

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Lukas Podolski geht es derzeit richtig gut. Er trifft wie er will und hat auch noch "Vertrach".
Lukas Podolski geht es derzeit richtig gut. Er trifft wie er will und hat auch noch "Vertrach".Foto: dpa

Der Fußballer an sich bevorzugt beim Thema Vertrag den verbalen Kurzpass am unbestimmten Akkusativartikel vorbei. So antwortet der F. auf unangenehme Fragen zu seiner Zukunft: „Ich hab’ Vertrag!“. Das bedeutet meistens, nichts Genaues weiß man nicht.

Eine neue Interpretation dieser Wendung hat jetzt, wenn auch auf Kölsch, Lukas Podolski eingeführt. Bei ihm ist das Wort „Ischabvertrach“ neuerdings eine Drohung gegenüber dem Sportdirektor des 1. FC Köln, Volker Finke. Der hatte angesichts des 2013 auslaufenden Vertrags mit Podolski angekündigt, auf keinen Fall mit dem Stürmer in die nächste Saison zu ziehen, wenn der nicht seinen Vertrag verlängert. Andernfalls will Finke seinen Star verkaufen, denn nur jetzt kann er noch Geld für ihn bekommen.

Doch so simpel lässt sich ein Podolski nicht unter Druck setzen, das kontert er leicht: „Wenn man mit mir nicht in die neue Saison gehen will, dann muss ich vielleicht in die 2. Mannschaft oder auf die Tribüne gehen.“

Denn, wie gesagt, er hat noch Vertrag, „eineinhalb Jahre, und wenn ich das in eineinhalb Jahren entscheide, dann entscheide ich das in eineinhalb Jahren“. Logo. Aber ob denn nicht jeden Tag ein anderer Verein bei ihm anruft, fragt der „Express“. Antwort Podolski: „Bei mir klingelt gar nix.“

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