• Das Wunderpferd ist meisterlich Matthias Rath und Totilas gewinnen den ersten Titel

Sport : Das Wunderpferd ist meisterlich Matthias Rath und Totilas gewinnen den ersten Titel

Balve - Matthias Rath ballte auf dem Abreiteplatz die Faust, als das Ergebnis über die Lautsprecher durchgesagt wurde. 83,417 Prozentpunkte hatten die Richter am Samstag in Balve für seinen Ritt mit dem teuersten Dressurpferd der Welt gegeben, und damit war bei den deutschen Meisterschaften schon vor den folgenden zwei Paaren der erste Titel mit dem „Wunderpferd“ Totilas perfekt. Rath und der schwarze Hengst siegten im Grand Prix Special klar vor Titelverteidigerin Isabell Werth mit El Santo (81,375).

Der Sieg war für den 26-Jährigen etwas ganz besonderes, obwohl er zuvor bereits zweimal Deutscher Meister war. „Die Freude überwiegt“, sagte der Student aus Kronberg im Taunus: „Aber die Erleichterung ist auch da.“ Für Rath war es erst der sechste Auftritt mit dem Rappen, der im Vorjahr mit dem Niederländer Edward Gal dreimal Weltmeister wurde. „Es wird immer besser“, kommentierte der Reiter: „Das war jetzt der dritte Ritt mit mehr als 80 Prozent, da kann man schon von einer gewissen Konstanz sprechen.“ Bereits am Vortag hatte Rath den Grand Prix gewonnen, der als Qualifikation für den Special galt.

Ganz frei von Fehlern war der Ritt des siegreichen Paares nicht, aber kleine Patzer wie bei den Einerwechseln verzeihen die Richter angesichts der spektakulären Bewegungen des elfjährigen Tieres gerne. Der Sieg war trotzdem unumstritten. Heute ist in der letzten Prüfung, der Kür (15.30 Uhr, WDR), sogar der nächste Titelgewinn möglich. dpa

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