Sport : Daviscup-Team hofft auf Haas Kiefer und Schüttler fehlen gegen die Slowakei

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Hamburg Im Doppel-Finale des olympischen Tennisturniers begeisterten Nicolas Kiefer und Rainer Schüttler noch Millionen deutsche Fans. Als das deutsche Daviscup-Team gestern Abend nach Bratislava aufbrach, fehlten beide. Im Relegationsspiel um den Aufstieg in die Weltgruppe am kommenden Wochenende gegen die Slowakei muss Teamchef Patrik Kühnen mit anderen Spielern auskommen.

Nach Nicolas Kiefer, der sich bei den US Open eine Verletzung am Schlagarm zugezogen hat, meldete sich am Samstag auch Rainer Schüttler mit einer infektiösen Angina und hohem Fieber ab. „Das ist ein schwerer Schlag“, sagte Kühnen, „aber ich glaube trotzdem daran, dass wir gewinnen können und den Abstieg vom Vorjahr korrigieren werden.“ Die Verantwortung lastet nun auf Thomas Haas. Drei Punkte werden von Haas, der von 14 Daviscup-Spielen nur eines verloren hat, gegen Dominik Hrbaty sowie Karol Kucera oder Karol Beck erwartet: zwei im Einzel, einer im Doppel mit Alexander Waske.

Mit großem Selbstvertrauen reiste Debütant Florian Mayer an, auch wenn er im Halbfinale von Bukarest dem Russen Igor Andrejew mit 6:2, 1:6 und 4:6 unterlag und sein erstes Endspiel auf der ATP-Tour verpasste. „Ich bin total eingebrochen. Außerdem hatte ich müde Beine“, sagte Mayer nach dem Match auf Sand. Vor dem Wechsel auf den harten Hallenboden von Bratislava fürchtet sich der 20-Jährige nicht. Aber sein Trainer Ulf Fischer dämpft die Erwartungen: „Florian ist sehr gut drauf. Aber wie er mit dem Druck und der Verantwortung umgeht, wird man sehen.“ Auch Kühnen verbreitete Optimismus: „Man kann unser Pech auch positiv deuten: Vielleicht ist es ja die Chance für die Jungen.“ dpa/Tsp

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