Sport : DDR-Doping: "Ich kann doch nicht mein ganzes Leben verdammen!"

Was haben Sie am 3. Oktober gemacht?

Manfred Höppner (66) zählte als stellvertretender Leiter des Sportmedizinischen Dienstes zu den Hauptverantwortlichen des Dopings in der DDR. Nach der Wende war der Arzt allerdings auch der wichtigste Informant von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei. Gerade noch rechtzeitig vor der Verjährung am 3. Oktober 2000 wurde ihm vor dem Berliner Landesgericht der Prozess gemacht. Höppner wurde am 18. Juli wegen Beihilfe zur Körperverletzung in 20 Fällen zu 18 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Gemeinsam mit ihm wurde der frühere Sportchef der DDR, Manfred Ewald, angeklagt. Ewald erhielt 22 Monate auf Bewährung.

Was haben Sie am 3. Oktober gemacht?

Ich habe mir Zeitschriften geholt, die ich sonst nicht kaufe, zum Beispiel den "Spiegel". Da wurde ja überall über zehn Jahre Einheit geschrieben. Beim Lesen habe ich mir gedacht: Wir haben zwar insgesamt verloren, aber ich bereue es nicht, diese Zeit erlebt zu haben. Eine Frau hat mir mal gesagt: Hören Sie, wie konnten Sie in der DDR leben? Dort sind Ihnen doch 40 Jahre Ihres Lebens gestohlen worden. Ich kann diese Jammerei, die ja auch von DDR-Intellektuellen kommt, nicht nachvollziehen. Es gab in diesen 40 Jahren keinen Krieg, das ist für mich das Wichtigste.

Am 3. Oktober wären die Straftaten für DDR-Doping verjährt gewesen. Knapp drei Monate zuvor sind Sie zu 18 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Bereuen Sie, dass Sie den Prozess nicht bis zur Verjährung hinausgezögert haben?

Ich habe mich gestellt, weil mir klar war: Du musst dich bekennen. Schließlich sind ja auch Mitarbeiter des Sportmedizinischen Dienstes verurteilt worden. Und das waren meine Mitarbeiter. Das hätte ich bis heute nicht verdaut, wenn ich die hätte im Regen stehen lassen. Ich hätte sonst mit keinem von denen mehr reden können.

Träumen Sie noch nachts von dem Prozess?

Nein. An den Prozess denke ich aber immer dann, wenn im Fernsehen eine Topleistung gezeigt wird. Da frage ich mich: Wie hat der oder die das gemacht, ohne erwischt zu werden? Viele Leistungen, denke ich, sind ohne Mittel nicht zu erreichen. Solche Gedanken kommen in mir hoch.

Da denkt dann immer noch der frühere Chefdoper der DDR.

In solchen Momenten sage ich mir aber auch: Die Sportler der DDR waren so gut, dass sie auch ohne unser System der unterstützenden Mittel gewonnen hätten.

Sie haben vor dem Staatsanwalt und der Kripo umfassend ausgesagt. War das für Sie eine Art Vergangenheitsbewältigung?

Ich wollte verhindern, dass falsch informiert wird. Ich habe ja erst ausgesagt, als ich schwer krank war. 1995 und 1996. Da habe ich zu meiner Frau gesagt: Du, es könnte bald Schluss sein. Da war mir klar: Das Beste, was allen passieren könnte, wäre, wenn du jetzt abtrittst. Dann könnten alle mit dem Finger auf dich zeigen: Schaut mal her, das war ein Einzeltäter. Wir haben mit dem ganzen Doping-System nichts zu tun. Einen größeren Gefallen hätte ich denen doch nicht tun können.

Viele Mittäter haben die Verantwortung auf Sie abgeschoben?

Das waren Leute, die ja jetzt auch verurteilt sind. Die haben mich, auf Deutsch: beschissen. Mir wurden Aussagen von Leuten vorgelegt, die waren hanebüchen. Da hat doch zum Beispiel ein Arzt behauptet, er sei gezwungen worden, im Doping-System mitzumachen. Das ist absoluter Quatsch. Zu mir kamen nur zwei Ärzte, die aussteigen wollten. Der eine führte religiöse Gründe an. Beiden habe ich geholfen, aus der Sache rauszukommen.

Sie haben also vor allem geredet, um andere nicht davonkommen zu lassen. Es war weniger, um mit sich selber ins Reine zu kommen?

Na ja, nicht bloß. Ich war ja auch gezwungen, mich mit ein paar Dingen auseinanderzusetzen.

Haben Sie deshalb nicht versucht, sich mit Attesten vor dem Gericht zu retten?

Das wäre für mich ganz leicht gewesen. Drei Ärzte haben mir gesagt: Du musst da nicht hingehen. Ich habe denen aber gesagt: Nein, ich will reinen Tisch machen, und ich glaube, dass ich wieder gesund werden kann, wenn ich diese ganze Sache aus dem Kopf habe. Ich habe da in meinem Innersten mit Leuten gesprochen, die schon lange tot waren. Ich habe mein ganzes Leben rauf und runter noch einmal durchgemacht. Aber ich wusste: Das Gejammer bringt nichts. Die Ines Geipel ...

die frühere Weitspringerin, die im Prozess als Nebenklägerin auftrat...

die hatte mich mal gefragt: Hat Ihnen der Prozess als eine Art Therapie geholfen? Da habe ich ihr gesagt: Wissen Sie, den Prozess brauche ich nicht dafür. Ich habe das abgearbeitet.

Sie werden doch nicht in den Prozess gegangen sein, als würden Sie bloß zum Bäcker um die Ecke marschieren?

Nein, ich habe mich ganz systematisch vorbereitet. Vor dem Prozess bin ich mit drei Bekannten vier Monate über den Atlantik und die Karibische See gesegelt. Da muss man einiges durchstehen. Manchmal möchte man bloß allein sein, aber das geht auf einem kleinen Boot natürlich nicht. Aber ich habe diese Belastung überstanden, und da war mir klar: Den Prozess stehst du durch.

Hatten Sie mal das Gefühl, dass Sie ihn doch nicht durchstehen?

Der Prozess ging ja lange, weil einige Leute mauerten. Mein Hauptproblem war: Ich konnte in den Pausen nicht auf die Toilette. Wegen der Presse. Ich habe mich deshalb stabsmäßig auf jeden Prozesstag vorbereitet. Ich bin um fünf Uhr aufgestanden. Dann habe ich gegessen und so gut wie nichts getrunken, obwohl das gegen jede Regel ist. Ich war schon eine halbe Stunde vor den Journalisten im Gericht. Ich bin dann im letzten Moment auf die Toilette. Einmal bin ich aber doch während der Verhandlung rausgegangen. Da hat sich ein Journalist neben mich gestellt. Der wollte auf der Toilette einen Termin mit mir ausmachen. Ein anderer hat mich gleich geduzt. Am ersten Prozesstag hat der zu mir gesagt: He, der Kleene wehrt sich.

Aber Sie haben sich nicht gewehrt.

Nein, natürlich nicht, ich wusste ja, dass die nur darauf warten. Aber die meiste Kraft habe ich bei diesem Prozess gebraucht, um nicht gegen einige Journalisten handgreiflich zu werden.

Sie reden von Ihren Belastungen und Ihren Problemen. Aber Sie saßen fast zwei Dutzend Doping-Opfern gegenüber. Hatten Sie mal im Prozess bei einer Szene ein besonders hohes Maß an Schuldgefühl?

Im Prozess nicht, ich wusste ja, was da los ist. Aber ich hatte Schuldgefühle, als die beiden Frauen aussagten, deren Kinder entweder Klumpfüße haben oder auf einem Auge fast blind sind. Der Gutachter hat zwar gesagt, dass es keinen Hinweis gibt, dass diese Schädigungen ausschließlich von Anabolika kommen, aber ich dachte mir: Du kannst nicht sicher sagen, dass es nicht doch damit zu tun hat.

Und mehr bedauern Sie nicht?

Ich kann das Leid dieser Menschen verstehen. Ich war ja in den Jahren 1995 und 1996 selbst schwer krank. Aber wenn man das Gejammer dieser Leute hört, die ich angeblich manipuliert habe, dann fällt es mir schwer, das zu ertragen.

Wie meinen Sie das?

Es ist doch gar nicht klar, was ausschließlich auf Anabolika zurückzuführen ist. Wir wissen heute, dass der tägliche Gebrauch von zehn Gramm Alkohol bei einer Frau das Brustkrebs-Risiko verdoppelt. Zehn Gramm Alkohol sind weniger, als in einem Glas Rotwein sind. Früher haben die Sportler doch auch getrunken. Und wer weiß, wie die Leute nach dem Leistungssport gelebt haben. Alles auf Anabolika zu schieben, ist mir zu billig. Manche jubeln ja schon eine Akne zur Schädigung hoch.

Das klingt zynisch. Können Sie nachvollziehen, dass die Nebenklägerinnen sich von Ihnen veralbert fühlen? Im Prozess haben Sie behauptet: Gesundheit war immer wichtiger als Medaillen.

Natürlich, das war so. Gesundheit geht vor Goldmedaille, das war so. Ich wurde verurteilt, weil ich das System mitgetragen habe. Ich wurde nicht verurteilt, weil ich einem Sportler persönlich Anabolika gegeben habe. Wenn das zur Verurteilung reicht, dann müssen sie jeden Gesundheitssenator verurteilen, weil ein Schularzt einem Schüler ein falsches Medikament gegeben hat. Ich habe die Sportler aufgeklärt. Ich habe nie gegen den Willen eines Sportlers ein Medikament verabreicht.

Es gibt eine Flut von Dokumenten, die belegen, dass Eltern von Minderjährigen belogen werden mussten und Erwachsene zu Stillschweigen verpflichtet wurden. Den Eltern wurde gesagt, ihre Kinder bekämen Vitamintabletten.

Es gibt von mir keine Unterschrift auf einem Schreiben, in dem ich angeordnet habe, dass Sportler nicht informiert werden dürfen.

Bedauern Sie denn gar nichts?

Ich bedauere, dass ich es nicht geschafft habe, die Leistungssteigerung ohne gesundheitliche Schädigungen zu erreichen. Wenn Sie jetzt von mir Schuldgefühle verlangen, müsste ich fragen: Ist es denn überhaupt richtig, dass ich gelebt habe? Genau an diesem Punkt bin ich bei meiner Krankheit gewesen. Ich kann doch nicht mein ganzes Leben verdammen!

Man kann doch auch Fehler zugeben, ohne das ganze Leben infrage zu stellen.

Ich will Ihnen etwas sagen: Mit meiner ganzen Erfahrung kann ich jetzt behaupten: nie wieder als Mediziner in diesem System. Ich würde als Arzt auf anderen Gebieten arbeiten. Am Ende würde man bald wieder zu dem Punkt kommen, an dem man sich sagt: Stelle ich jetzt wieder Chancengleichheit mit verbotenen Mitteln her?

Würden Sie etwa trotz der ganzen Erfahrungen wieder Dopingmittel einsetzen?

Diese Frage stellt sich für mich nicht, weil ich nie mehr in eine Situation kommen werde, in der ich so etwas entscheiden muss. Ich kann nur grundsätzlich sagen: Sportler wollen von Ärzten das absolute Powerprogramm. Das finde ich auch richtig, auch heute noch. Ich muss mich als Arzt zum Spitzensport bekennen, oder ich lasse es sein. Ich denke, es gibt keinen Arzt im Fußball, der nicht mit solchen Gewissenskonflikten leben muss.

Aber die geben in der Regel keine Dopingmittel.

Wie gesagt, die Frage stellt sich nicht für mich, ich habe mit diesem Kapitel abgeschlossen.

Möglichkeiten zu einem Neuanfang als Sportmediziner hatten Sie doch nach der Wende genug.

Stimmt. Ich hatte Angebote aus Südafrika, China, England und auch von den Amerikanern. Die hatten mir gesagt: Wir wollen doch nur Ihre Erfahrungen aus der Medizin nützen. Wir wollen nur wissen, wie das damals lief. Aber es ist doch klar, auf was das hinausläuft. Ich habe mir geschworen: nichts, aus, vorbei.

Sie arbeiten heute aushilfsweise als Arzt. Wie sehr haben Sie jetzt bei Ihrer Arbeit die Vergangenheit und die Prozesse geprägt?

Heute hinterfrage ich alles. Wenn ich Vertretung mache und ein Patient bekommt die gleiche Spritze, die er schon fünfmal bekommen hat, dann frage ich trotzdem: Wissen Sie, was Sie bekommen? Wie haben sie die Spritzen vorher vertragen? Das ist eine Art Reflex von mir. Das hätte ich früher bestimmt nicht gemacht. Da hätte ich gesagt: Du vertrittst hier einen Kollegen, du kannst dem nicht ins Handwerk pfuschen.

Früher haben Sie nicht nachgefragt. Bedauern Sie denn nicht, dass Kinder und Jugendliche Anabolika erhielten?

Da waren wir zu leichtfertig. Wir haben zwar gesagt, die sind zwar erst 14 oder 16 Jahre alt, aber biologisch sind die ja schon wie Erwachsene. Das war natürlich nicht richtig. Wir haben nur die großen, breiten Mädchen gesehen. Das Leistungskriterium hat uns ein bisschen in die Irre geführt.

Ein bisschen in die Irre geführt? Das waren erkennbar Jugendliche.

Ja, wir haben das nicht richtig gesehen. Wir haben manchmal das Kind nicht mehr gesehen. Ich kann mich nicht erinnern, dass jemand bei Fachtagungen gesagt hat: Das sind ja Kinder. Der Begriff Kind oder Jugendlicher ist mir eigentlich erst richtig bewusst geworden, als ich mich mit der ganzen Sache richtig auseinandergesetzt habe. Den Begriff des Minderjährigen habe ich erst nach der Wende aus der Presse erfahren. Da habe ich sogar nachgelesen: Was ist denn das?

Und wenn Sie das früher, vor der Wende, gelesen hätten?

Dann hätte ich mich vielleicht anders entschieden. Wir haben immer nur leistungsbewusste Persönlichkeiten gesehen. Daran hat sich alles orientiert. Das ist doch genauso wie heute. Oder wieso operiert denn ein Schönheitschirurg x-mal an einer Frau herum? Was diese Ärzte da an den Lippen herumstochern! Da stellt man sich eine Aufgabe, glaubt etwas Gutes zu tun und tun zu müssen, und dann wird das zur Gewohnheit. Man stellt dann irgendwann keine Fragen mehr.

Aber Sie haben doch der Stasi selber über die Schäden berichtet. Sie wussten doch, wie hoch der Preis war.

Ich habe den Draht zur Staatssicherheit benutzt, um etwas zu verändern. Das sieht man auch aus den Akten. Die erste Staatsanwältin, die mich vernommen hat, sagte mir: Die Akten, die wir gefunden haben, belasten Sie, aber die entlasten Sie auch. Ich habe ja auch ein paar Sachen verhindert. Beim SC Dynamo Berlin zum Beispiel, die Sache da mit dem Pervitin.

Dem Aufputschmittel, das im Westen unter dem Namen Speed bekant ist und süchtig machen kann.

Genau. Das habe ich über ein paar Ecken erfahren und habe denen gesagt: Hör mal her, bring mal deinen Laden in Ordnung.

Was ging Ihnen durch den Kopf, als Sie im Prozess neben dem einst gefürchteten DDR-Sportchef Manfred Ewald saßen?

Ich war zuerst schockiert über seinen körperlichen Verfall. Ich habe ihn ja zehn Jahre nicht mehr gesehen. Aber in sein Inneres kann ich nicht schauen.

Wie haben Sie seinen Auftritt empfunden?

Was Taktik war und nicht, kann ich nicht sagen. Deshalb habe ich am letzten Tag vor der Presse gesagt, ich achte das Alter. Wir wissen alle nicht, was wir in zehn, fünfzehn Jahren erzählen.

Beim Prozess hat er seltsame Sachen erzählt.

Ich möchte ihn jetzt auch nicht verteufeln, aber auf die Rolle geschoben hat er uns natürlich schon. Er hat ja gesagt, er habe nichts gewusst, er habe als Nicht-Mediziner keine Ahnung von den Einzelheiten des Dopingprogramms gehabt. Wenn es noch härter gekommen wäre, hätte ich ein paar Schritte unternehmen können.

Welche denn?

Es gab Leute, die sagten: Lange schauen wir uns das nicht mehr an. Die hätten notfalls in den Zeugenstand gehen können.

Ewald war für Sie eine Art Halbgott. Jetzt saß er plötzlich als zittriger Greis neben Ihnen.

Für mich ist dieses Kapitel vergessen. Ich habe nicht das Bedürfnis, mit Manfred Ewald zu reden.

Haben Sie mit ihm gesprochen?

Zwei Sätze. Er hat mir im Prozess nur noch mal gesagt: Ich bin Kommunist. Was hier abgeht, akzeptiere ich nicht. Daraufhin habe ich gesagt: Es wäre notwendig, dass du dich auch zu ein paar Dingen bekennst. Er hat noch mal gesagt: Ich bin Kommunist. Damit wollte er auch sagen: Du bist für mich keiner, denn du hast geredet.

Ewald stand nicht zu seinen Straftaten. Sie hingegen haben sich entschuldigt und grundsätzlich gestanden. Da müssen Sie doch den letzten Respekt vor Ewald verlieren?

Sagen wir so, ich habe meinen Respekt vor ihm schon 1980 verloren. Das hatte mit einer Geschichte bei den Olympischen Spielen zu tun.

Was war passiert?

Das war eine unappetitliche Geschichte. Die Einzelheiten möchte ich nicht in der Öffentlichkeit darlegen.

Ewald geht in die Revision.

Das hätte ich auch machen können. Aber wenn du dich mit deinem Gewissen auseinandersetzt, dann musst du halt sagen, es war übel, was gelaufen ist. Wir haben nur die Mädchen gesehen, die hohe sportliche Leistungen vollbrachten.

Sie waren ja auch Stasi-Mitarbeiter IM "Technik". Bereuen Sie denn heute, über Personen berichtet zu haben?

Nein, jeder Staat hat seinen Staatsschutz, das finde ich normal, das ist auch gut so.

Ihre Kinder haben aber erst 1992 erfahren, dass Sie IM waren.

Das ist ja nur durch einen Zufall herausgekommen. Ich war im Ausland und bin gerade in Schönefeld gelandet, als mich mein Sohn fragte: Bist du IM Technik?

Und, haben Ihre Kinder das verstanden?

Die sind ja schon erwachsen, da gab es keine großen Diskussionen in der Familie.

Sie sind jetzt 66 Jahre alt. Was soll ein Grabredner über Sie sagen?

Es wäre schön, wenn er sagen könnte: Manfred Höppner war ein ehrlicher Arbeiter. Er hat immer seine Mitarbeiter geachtet und versucht, niemanden zu hintergehen. Ich habe immer im Sinn gehabt, Menschen nichts Schlechtes anzutun. Dass nicht alles so gelungen ist, wie man sich das wünscht oder wie sich das die Gesellschaft von einem wünscht, ich glaube, das ist normal. Man möge mir die Menschen nennen, bei denen alles normal lief.

Glauben Sie nicht, dass Sie die Eltern der jugendlichen Dopingopfer hintergangen haben?

Nein, nein. Ich habe niemals angeordnet, dass man Eltern betrügen soll.

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