Sport : DEB: Streit mit Fans bei Eishockey-WM

Halifax - Nach einer Fan-Schelte von Eishockey-Bundestrainer Uwe Krupp droht für Deutschland die weitgehend erfolglose WM in Kanada auch noch im Streit mit den mitgereisten Anhängern zu enden. Nach dem 4:6 (2:3, 1:1, 1:2) gegen die USA und der damit wahrscheinlichen Heimreise des Teams noch vor dem Viertelfinale schimpfte Krupp wegen der Rücktrittsforderungen an DEB-Sportdirektor Franz Reindl: „Wenn uns die Fans nicht unterstützen wollen, sollen sie das nächste Flugzeug nach Hause nehmen.“

Die 300 nach Halifax gereisten Anhänger hielten im deutschen Block schwarze, rote und gelbe Schilder hoch. Auf eine Seite hatten sie Parolen geklebt. Der Tenor: Profis auf dem Eis und Amateure in der Verbandsführung. Am deutlichsten zu sehen waren vor dem ersten und dem letzten Drittel die „Reindl raus“-Aufschriften, die Krupp als „Unverschämtheit“ bezeichnete. dpa

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