• DEBÜT VON HERTHAS STÜRMER ANDREJ WORONIN: „Das Unentschieden fühlt sich nicht so gut an“

DEBÜT VON HERTHAS STÜRMER ANDREJ WORONIN : „Das Unentschieden fühlt sich nicht so gut an“

Herr Woronin, wie haben Sie Ihr Debüt im Trikot von Hertha erlebt?

Oh, die allererste Minute war Scheiße. Wir sind ganz schlecht gestartet und haben den Anfang verschlafen. Nach 20 Minuten haben wir dann angefangen, Fußball zu spielen.

Auch Sie brauchten einige Zeit, um Ihren Platz im Team zu finden.

Sie sagen es, aber das ist doch nicht überraschend. Ich habe einmal mit der Mannschaft trainiert. Wir kennen uns noch nicht so gut, aber dann bin ich besser ins Spiel gekommen.

Mit zunehmender Zeit bekamen Sie immer mehr Anspiele. Ihre Mitspieler suchten Sie. Zufrieden mit Ihrem Einstand?

Ja, das bin ich. Ich habe mich etwas zurückfallen lassen, ins Mittelfeld. Ich sollte etwas hinter Marko Pantelic spielen und mehr im Mittelfeld helfen. Wir wurden bestimmender.

Hertha hätte sogar gewinnen können. Was fehlte?

Wir sind gut aus der Pause gekommen und haben schnell den Ausgleich gemacht. Dann haben wir leider den Elfmeter verschossen, gingen aber trotzdem in Führung. Ich war mir sicher, dass wir dieses Spiel gewinnen würden. Kurz vor Schluss kriegen wir das zweite Gegentor – das ist bitter und ärgerlich. Ich hätte lieber 0:2 zurückgelegen und dann noch ein 2:2 gemacht. So aber fühlt sich das Unentschieden nicht so gut an.

Was halten Sie von Ihren neuen Mitspielern? Was trauen Sie Hertha zu?

Die Mannschaft hat Potenzial, sie kann guten Fußball spielen, manchmal zu gut.

Wie meinen Sie das?

In manchen Phasen braucht man klare Bälle, ein einfacheres Spiel. Wir müssen jetzt nach vorn schauen. In den kommenden drei Wochen gibt es ganz wichtige Spiele.

Aufgezeichnet von

Michael Rosentritt

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