DEL : Berliner holen sich Platz 6 zurück

Mannheim hat nun schon acht Punkte Vorsprung auf Ingolstadt und zehn auf die Kölner Haie, die 3:4 nach Penaltyschießen bei den Hamburg Freezers verloren.

Berlin - Adler Mannheim fliegt der Konkurrenz in der Deutschen Eishockey-Liga immer weiter davon. Während der Spitzenreiter mit 4:1 beim Tabellen-Fünften Nürnberg Ice Tigers ins neue Jahr startete, leistete sich Verfolger ERC Ingolstadt eine 2:3-Pleite bei den Iserlohn Roosters.

Die zunächst stärkeren Nürnberger gingen nach zuletzt fünf Heimsiegen durch Michel Periard (12.) in Führung. Die Adler erhöhten im zweiten Abschnitt den Druck und schafften durch Überzahltreffer von Nathan Robinson (35.) und den Ex-Nürnberger Pascal Trepanier (40.) die Wende. Am Ende durfte sich Mannheims Trainer Greg Poss an alter Wirkungsstätte über den siebten Adler-Sieg nacheinander freuen, weil Rico Fata (44.) in Unterzahl und Colin Forbes (60.) per Schuss ins leere Tor nichts mehr anbrennen ließen.

Ingolstadt gegen Köln im Verfolgerduell

Ingolstadt schien in Iserlohn nach Treffern von Christoph Melischko (10.) und Glen Goodall (19.) dem erwarteten Sieg entgegen zu steuern. Robert Hock und Michael Wolf (35.) brachten die Gastgeber nach nur einem Sieg aus den vergangenen zehn Partien binnen 16 Sekunden zurück in Partie. Routinier Brad Purdie (43.) traf in Unterzahl sogar zum umjubelten Sieg. Ingolstadt erwartet am Freitag die ebenfalls bezwungenen Kölner Haie zum Verfolgerduell. Vitali Aab war im Penaltyschießen der Matchwinner für Hamburg, nachdem er auch im Spiel zum 1:1 getroffen hatte.

Die DEG Metro Stars verteidigten Rang vier mit 4:2 gegen die auswärts weiter enttäuschenden Frankfurt Lions. Patrick Reimer (4.) sowie Rob Collins (26.) und Craig Johnson (27.) per Doppelschlag schossen einen 3:0-Vorsprung heraus. Peter Podhradsky (32.) und Dwayne Norris (42.) ließen die Düsseldorfer danach zittern, ehe Johnson (55.) den Erfolg per Kontertor sicherte.

Berliner holen sich Platz 6 zurück

Meister Eisbären Berlin hatte nach dem letzten Platz beim kräftezehrenden Spengler-Cup und dünner Personaldecke ein Drittel lang Probleme beim 4:0 gegen Schlusslicht Duisburg. Kelly Fairchild (20.) brach den Bann für die Hauptstädter, die am Freitag Mannheim empfangen. Ohne den verletzten Routinier Stefan Ustorf und die bei der WM weilenden Junioren-Nationalspieler stand das letzte Berliner Aufgebot gegen die allerdings harmlosen Duisburger auf dem Eis.

Die Berliner holten sich dennoch von den Hannover Scorpions Platz sechs zurück, der noch zum direkten Viertelfinal-Einzug berechtigt. Hannover verlor 2:5 bei den Krefeld Pinguinen, die zuletzt vier Mal verloren hatten und weiter fünf vor Iserlohn liegen, das noch in die Playoff-Qualifikation will. (tso/dpa)

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