DEL : Eisbären siegen 3:2 über Hannover

Beim 3:2 nach Penaltyschießen gibt Eisbären-Torwart Kevin Nastiuk sein Debüt vor eigenem Publikum. Er bleibt bis zum Ende souverän.

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Kevin Nastiuk strich sich noch einmal mit Hand durch seine dunkle Mähne. Dann konnte es losgehen. Maske auf, Spiel ab. So gelassen begann die Schicht für die jüngste Verpflichtung der Eisbären. Ende Januar war der Eishockeytorwart nach Berlin gekommen; beim 3:2 (2:1, 0:0, 0:1/ 1:0 ) nach Penaltyschießen gegen die Hannover Scorpions stand er nun erstmals vor heimischen Publikum auf dem Eis. In den folgenden Spielminuten ging es für den kanadischen Goalie der Eisbären am Donnerstag zuweilen turbulent zu.

 

Gleich bei dem ersten Konter der Scorpions war ein allein gelassener Nastiuk geschlagen: Die Berliner Abwehr ließ Thomas Dolak nach 99 gespielten Sekunden ohne nennenswerte Gegenwehr das 1:0 für Hannover erzielen. Ein Problem für die Gastgeber? Nein, denn genau 20 Sekunden später glich Travis Mulock erst aus; und keine Viertelstunde später schoss Richie Regehr sie in Führung. Torwart Nastiuk hatte bis dahin noch einen ruhigen Arbeitstag  - wenn er jedoch beschäftigt wurde, erledigte er das ordentlich. „Vor allem als wir in doppelter Unterzahl gespielt haben, hat er gut pariert“, sagte Stammtorhüter Rob Zepp, der den Kollegen von der Bank aus begutachtete. 77 Sekunden lang wehrten sich drei Eisbären im ersten Drittel erfolgreich gegen fünf Hannoveraner.  

Und auch im Mittelabschnitt blieb der Torhüter vor 13.900 Zuschauern in vier Überzahlspielern des Gegners fehlerfrei. Erst als Adam Mitchell sieben Minuten vor Schluss den 2:2-Ausgleich schoss, musste er Nastiuk wieder hinter sich greifen. Seine Vorderleute hatten ihre Offensivarbeit nun weitgehend eingestellt, so dass die Partie ins Penaltyschießen ging. Dort schoss Denis Pederson das entscheidende Tor zugunsten der Eisbären. Und Goalie Kevin Nastiuk parierte zum Abschluss seiner harten Schicht zwei Schüsse der Scorpions. 


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