DEL : Eisbären verlieren in Mannheim

Nach einem spannenden Match bei den Adler Mannheim musste sich der Deutsche Meister, Eisbären Berlin, mit 4:5 geschlagen geben. Damit haben die Mannheimer in der DEL die Tabellenspitze erklommen.

Mannheim - Im Spitzenspiel des 5. Spieltages setzten sich die Adler mit 5:4 (0:2, 3:1, 1:1, 1:0) nach Verlängerung gegen den Meister Eisbären Berlin durch. Die Mannheimer profitierten von den Niederlagen der vor ihnen platzierten Nürnberger und Kölner. Die Sinupret Ice Tigers Nürnberg unterlagen bei der Düsseldorfer EG klar mit 2:5 (2:2, 0:2, 0:1), die Kölner Haie kassierten beim Schlusslicht Krefelder Pinguine mit 4:3 (0:1, 0:2, 3:0, 0:1) nach Verlängerung ihre erste Saisonniederlage.

Der Meister aus Berlin hatte im ersten Drittel vor 11.719 Zuschauern in der Mannheimer SAP-Arena das Zepter in die Hand genommen und sich durch Kelly Fairchild (9.) und Florian Busch (18.) eine scheinbar beruhigende Führung herausgeschossen. Doch durch vier Tore binnen 100 Sekunden zwischen der 33. und 34. Minute stand es nur noch 3:3. Zunächst verkürzte Francois Methot auf 1:2, Mark Beaufait stellte postwendend den Zwei-Tore-Abstand wieder her. Doch durch Rene Corbet und erneut Merthot gelang der Ausgleich. Unmittelbar nach der Drittelpause brachte Andrew Roach Berlin erneut in Front (41.). Aber Blake Sloan (47.) konnte wieder ausgleichen. Pascal Trepanier sicherte in der Verlängerung den Sieg für die Gastgeber.

Nur im ersten Drittel zeigten sich die Sinupret Ice Tigers vor 5445 Zuschauern im Düsseldorfer ISS Dome durch Tore von Colin Beardsmore (17.) und Petr Fical (19.) treffsicher. Hingegen waren die Hausherren bissiger. Charlie Stephens (19., 36.), Klaus Kathan (19.), Daniel Kreutzer (38.) und David Cullen (44.) sorgten für den zweiten Saisonsieg der DEG.

4958 Zuschauer feierten im Krefelder Königpalast mit dem 4:3 (1:0, 2:0, 0:3, 1:0) nach Verlängerung den ersten Sasionsieg ihrer Pinguine. Jan Alinc (4.) und zweimal Ted Drury (25., 38.) hatten krefeld bereits mit 3:0 in Front gebracht, bevor den Kölnern durch Mats Trygg (42.), Ivan Ciernik (47.) und Jason Marshall (60.) noch der Ausgleich gelang. Aber Drury hielt mit seinem dritten Treffer in der Verlängerung die ersten beiden Punkte für Krefeld fest.

Auch ein anderes Kellerkind konnte sich am Freitagabend ein wenig Luft am Tabellenende verschaffen. Die Frankfurt Lions gewannen bei den Iserlohn Roosters mit 4:3 (1:1, 2:2, 1:0). Hingegen bleiben die Duisburger Füchse unten stecken. Bei den Hannover Scorpions setzte es eine 4:5 (0:0, 1:3, 3:1, 0:1)-Niederlage. Zudem setzte sich der ERC Ingolstadt mit 5:3 (1:0, 2:1, 2:2) gegen die Hamburg Freezers durch. (tso/ddp)

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