DEL : Hamburg Freezers im Play-off-Viertelfinale

Die Hamburg Freezers stehen im Play-off-Viertelfinale der Deutschen Eishockey-Liga. Bereits am Freitag treffen die Hanseaten auf den amtierenden deutschen Meister und Vorrunden-Ersten Eisbären Berlin.

HamburgDie Hamburg Freezers schlugen am Mittwochabend vor heimischem Publikum die Frankfurt Lions mit 4:2 und gewannen damit das dritte und entscheidende Spiel in der Best-of-five-Serie der Qualifikation. Bereits am Freitag treffen die Freezers im Viertelfinale auf den amtierenden deutschen Meister und Vorrunden-Ersten Eisbären Berlin.

Vor 7012 Zuschauern hatten zunächst die Gäste im fünften Spiel der insgesamt sehr ausgeglichenen Serie die größeren Spielanteile, konnten aber ihre vielen Chancen wie in den Begegnungen zuvor nicht verwerten. Jere Karalahti brachte die Freezers dann in der 11. Minute verdient in Führung. Vor allem die beiden Keeper, Jean-Marc Pelletier für die Freezers und Ian Gordon für die Lions, zeigten eine hervorragende Leistung.

Nach der ersten Pause kamen die Frankfurter mit mehr Biss und Körpereinsatz aus der Kabine. Jeff Heerema gelang so nach einem Abpraller in der 26. Minute der Ausgleich. Anschließend drängten die Hessen auf die Führung, bis kurz vor Ende des zweiten Drittels Vitalij Aab (39.) erneut für Hamburg traf.

Zu Beginn des dritten Durchgangs entwickelte sich schließlich ein offenes Spiel mit guten Chancen für beide Teams. Die Entscheidung fiel dann in der 45. Minute durch den Treffer von Richard Mueller für die Gastgeber. Zwar gelang Derek Hahn (50.) noch einmal der Anschlusstreffer. Doch kurz vor Schluss machte John Tripp (59.) alles klar für die Freezers. Damit wandelten die Hamburger in der Qualifikation zu den Playoffs einen 0:2-Rückstand letztlich doch noch in einen 3:2-Sieg um.

Nun warten im Viertelfinale am Freitag (19:30 Uhr) die Eisbären Berlin auf die Freezers. In den anderen Begegnungen der Best-of-seven-Serie treffen die Hannover Scorpions auf den EHC Wolfsburg, die Düsseldorfer DEG auf die Krefeld Pinguine und die Adler aus Mannheim auf die Nürnberg Ice Tigers. (imo/dpa)

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