Sport : Den Champions ein Stück näher

Werder Bremen rückt der Champions League näher. Durch ein 3:2 (1:1) über den SC Freiburg setzten die Hanseaten ihren Höhenflug in der Fußball-Bundesliga fort und sind jetzt schon Tabellen-Dritter. Marco Bode und Mladen Krstajic hatten die Gastgeber am Dienstagabend zwei Mal in Führung gebracht. Doch Soumaila Coulibaly und Andreas Zeyer gelang vor 25 277 Zuschauern jeweils der glückliche Ausgleich für Freiburg. Der Ukrainer Viktor Skripnik stellte in der 59. Minute per Foulelfmeter den siebten Saison-Heimsieg der Bremer sicher. Ivan Klasnic hatte von Lewan Zkitischwili im Strafraum zu Fall gebracht. Damit nahmen die Bremer auch Revanche für die 0:3-Niederlage Ende Juli im Freiburger Dreisamstadion und zogen mit nunmehr 36 Zählern an Bayern München und dem 1. FC Kaiserslautern vorbei.

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Bundesliga-Tippspiel: Das interaktive Fußball-Toto von meinberlin.de Bode trickste in der 12. Minute die gesamte Freiburger Abwehr aus und verwandelte kaltschnäuzig. Für den 32-jährigen Routinier war es das 99. Bundesliga-Tor; bereits seit 1988 spielt der Bremer an der Weser. Beim Ausgleich schlief die komplette Werder-Innenverteidigung: Coulibaly konnte nach Flanke von Alexander Iaschwili unbedrängt aus Nahdistanz einschießen. Der Bremer Torjäger Ailton hatte im Gegensatz zur Mannschaft einen schwarzen Tag erwischt: Nach einem Abschlagfehler von Richard Golz stand Ailton allein vor dem Freiburger Torwart - und schoss daneben. Dafür musste er schon in der Halbzeitpause zum Duschen. "Das ist eine Unverschämtheit, was der für Chancen vergibt. Ich hätte fast einen Herzinfarkt bekommen", sagte Klubchef Born.

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