Sport : Dennoch reist TeBe mit großen Personalsorgen zum Bökelberg

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Winfried Schäfer deutete schon mal vage seine Vorstellungen für die nächste Saison an. Namen von Verstärkungen wollte er aber nicht preisgeben, nur soviel: "Der eine Spieler ist schon zu 70 Prozent sicher - oder sogar zu fast 80 Prozent." Ansgar Brinkmann saß dabei und hörte dem Trainer des Fußball-Zweitligisten Tennis Borussia zu. Als Brinkmann, der sich ohne Furcht vor Suspendierungen oder Geldstrafen gerne mal verbal mit Schäfer anlegt, gefragt wurde, wie er sich denn seine Zukunft vorstelle, empfahl der Mittelfeld-Rechtsaußen seinem Übungsleiter: "Also, "wenn ich der Trainer wäre, würde ich für die rechte Seite Niemanden suchen." Schäfer und Brinkmann: Hund und Katze bleiben also offenbar auch in der nächsten Saison bei den Borussen. TeBe-Boss Erwin Zacharias scheint den Trainer gegen alle Kritik in die nächste Saison hinüber retten zu wollen.

Dabei droht Schäfers jüngster Negativbilanz mit null Punkten und 0:8 Toren aus den letzten drei Partien heute auf dem Bökelberg neuer Schaden. Gegner Borussia Mönchengladbach ist schließlich seit 17 Spielen unbesiegt. Und das Personal bei TeBe ist knapp. Libero Suchoparek hat sich in Cottbus (0:2) einen Meniskusriss zugezogen und fällt bis Saisonende aus. Weil Hamann als Libero-Ersatz versagte, rückt nun Kozak auf diese Position. Mit Ouakili und Copado sind beide Spielmacher gesperrt, Stürmer Rösler (Knöchelprobleme) fehlt ebenfalls. Ein kleines Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Ciric (Achillessehnenbeschwerden). Solche Schwächung verleitet Schäfer indes keineswegs dazu, den suspendierten Akrapovic zu begnadigen. Dafür kehrte aber Brinkmann von den Suspendierten in den Kader zurück: hin und her, raus und rein - hoffentlich behält Schäfer da den Überblick.

Der DFB hat TeBe die Lizenz für die nächste Saison erteilt - mit kleinen Auflagen, die TeBe-Sprecher Michael Plassmann als "Berichterstattungspflichten" abtut.

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