Sport : „Der Anfang ist gemacht“

Bart Goor erzählt, wie er wieder einmal gegen den HSV traf

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Herr Goor, Sie haben heute gegen den HSV ein Tor geschossen. Warum so sparsam?

Sparsam? Ach, Sie meinen das, weil ich im letzten Spiel gegen den HSV vier Tore geschossen habe. Wichtig war heute, dass wir überhaupt Tore erzielen, egal wer.

Haben Sie sich denn wenigstens vor dem Spiel noch einmal Ihre Tore aus dem März des Jahres angesehen?

Nein, davon halte ich nicht viel. Wir haben aber als Mannschaft ein paar Szenen aus diesem Spiel zu sehen bekommen.

Würden Sie sagen, dass der HSV Ihr Lieblingsgegner ist?

Ich halte es für relativ unwichtig, ob der HSV mein Lieblingsgegner ist, nur weil ich mal ein paar Tore gegen diesen Verein geschossen habe. Aber natürlich ist uns aufgefallen, dass wir in der letzten Zeit recht oft und hoch gegen diese Mannschaft gewonnen haben.

Dann war der HSV wenigstens der richtige Gegner zur richtigen Zeit?

Wenn Sie so wollen, ja. Jeder konnte doch sehen, dass wir Probleme im mentalen Bereich hatten. Heute haben wir von der ersten Minute an gezeigt, dass wir gewillt sind. Und in der zweiten Halbzeit haben wir sogar Fußball gespielt.

Das war heute das sechste Bundesligaspiel. Reichlich spät, finden Sie nicht auch?

Stimmt. Aber der Anfang ist gemacht. Gut war für uns heute, dass wir mal nicht einem Rückstand hinterherlaufen mussten. Das sollte uns Selbstvertrauen geben.

Die Fragen stellte Michael Rosentritt.

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