Sport : Der Belag ist noch geheim

Daviscup-Team trifft nun auf Spanien – mit Nadal

Anke Myrrhe

Braunschweig - Nach dem deutschen Sieg im Tennis-Daviscup über Südkorea laufen bereits die Spekulationen über Personal und Bodenbelag beim nächsten Spiel. Nur der Ort des Viertelfinal-Duells mit Spanien steht seit gestern fest: Gespielt wird vom 11. bis 13. April in Bremen. Spanien kündigte gestern an, in Bestbesetzung anreisen zu wollen. Und das würde bedeuten, dass sowohl Rafael Nadal, die Nummer zwei der Weltrangliste, als auch der Weltranglisten-Fünfte David Ferrer gegen Deutschland antreten werden. Die spanische Zeitung „Marca“ schreibt, dass beide Stars ihre Zusage gegeben hätten.

Ein schwere Aufgabe für Deutschland. Teamchef Patrik Kühnen hat sich bislang noch nicht auf Nominierungen festgelegt. „Es wird Verhandlungen mit allen deutschen Spielern geben“, sagte er. Selbstverständlich auch mit Thomas Haas, der in Braunschweig fehlte und in dieser Woche sein erstes Turnier nach der Schulteroperation im November bestreitet. Auch mit Nicolas Kiefer, der in der ersten Runde nicht berücksichtigt wurde, werde es Gespräche geben, sagte Kühnen. Sicher spielen wird Philipp Kohlschreiber, der am Wochenende gezeigt hat, dass er Verantwortung übernehmen kann und will.

Spannend ist auch die Frage des Belags. Gegen die Sandplatz-Spezialisten aus Spanien wird es ein anderer Belag sein als die rote Asche gegen Südkorea. Noch steht aber nicht fest, was die Deutschen genau wählen werden. Allerdings sind die Zeiten vorbei, in denen die Spanier nur auf Sand zu großen Erfolgen fähig waren. Nadal stand zweimal auf dem Rasen von Wimbledon im Finale, Ferrer spielte sich 2007 ins Achtelfinale der US Open und in diesem Jahr ins Viertelfinale der Australian Open – beides auf Hartplatz.Anke Myrrhe

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