• Der fünfte Spieltag: Freiburg verliert gegen Angstgegner Bremen, Augsburg bleibt Letzter
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Der fünfte Spieltag : Freiburg verliert gegen Angstgegner Bremen, Augsburg bleibt Letzter

Alles beim Alten: Während der SC Freiburg wieder nicht gegen Bremen gewinnen kann, wartet Augsburg nach dem 3:1 gegen Leverkusen weiter auf den ersten Dreier.

Freiburgs Trainer Christian Streich hatte nach dem 1:2 gegen Werder Bremen noch Wut auf den Schiedsrichter.
Freiburgs Trainer Christian Streich hatte nach dem 1:2 gegen Werder Bremen noch Wut auf den Schiedsrichter.Foto: dapd

Bayer Leverkusen kann doch noch gewinnen. Durch das 3:1 (3:0) bei Tabellenschlusslicht FC Augsburg befreiten sich die Rheinländer aus der unteren Tabellenhälfte und stehen trotz des durchwachsenen Saisonstarts im Bundesliga-Mittelfeld. Stefan Kießling mit seinem 75. Liga-Treffer (7. Minute), Philipp Wollscheid (39.) und der zuletzt glücklose Andre Schürrle (44.) sorgten gegen offensiv engagierte, aber in der Abwehr teils desolat auftretende Gastgeber schon vor der Pause für die Entscheidung. Das 1:3 durch Tobias Werner (51.) belebte das Augsburger Spiel nicht stark genug.

Der zweite Saisonsieg sollte den Druck auf das kritisch beäugte Leverkusener Trainer-Duo Sami Hyypiä/Sascha Lewandowski vor dem Heimspiel am Samstag gegen Aufsteiger Greuther Fürth ein wenig verringern - Augsburg hingegen rutscht immer tiefer in die Krise. Auch bei der vierten Saisonniederlage leistete sich die Mannschaft von Trainer Markus Weinzierl trotz Bemühungen in der Offensive teils haarsträubende Fehler.

Werder Bremen hat einen 0:1-Pausenrückstand gedreht und die Bundesligapartie gegen den SC Freiburg noch mit 2:1 (0:1) gewonnen. Jonathan Schmid hatte am Mittwochabend den SC gegen in der ersten Hälfte sehr schwache Bremer in Führung gebracht (36. Minute). Den Freiburger Traum vom ersten Sieg gegen die Hanseaten seit mehr als elf Jahren machten die Treffer von Joseph Akpala (48.) und Aaron Hunt (59.) im zweiten Abschnitt jedoch zunichte.

„Heute hat die schlauere Mannschaft gewonnen“, brachte Freiburgs Max Kruse die Geschichte der Partie auf den Punkt. Denn trotz vieler Gelegenheiten zum Ausgleich vermochten es die Gastgeber nicht, ihre Chancen zu nutzen. „Wir kriegen zu einfache Gegentore, und deswegen verlieren wir das Spiel. Wir hatten noch ein, zwei Riesenmöglichkeiten zum Ausgleich“, sagte Kruse. (dapd)

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