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Der Innenverteidiger hat doch keinen Muskelfaserriss : Hertha BSC: Es besteht noch Hoffnung bei Sebastian Langkamp

Gute Nachricht für Hertha BSC: Sebastian Langkamp hat keinen Muskelfaserriss. Ob er zum Rückrundenstart gegen den FC Augsburg spielen kann, steht aber noch nicht fest.

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Sebastian Langkamp im roten Trikot der Berliner. Sein Einsatz gegen Augsburg ist noch fraglich.
Sebastian Langkamp im roten Trikot der Berliner. Sein Einsatz gegen Augsburg ist noch fraglich.Foto: AFP

Pal Dardai erwies sich am Mittwoch als freundlicher Arbeitgeber. Der Trainer von Hertha BSC gewährte seinen Spielern gestern einen freien Nachmittag, die zweite Einheit des Tages wurde ersatzlos gestrichen. Nur einer ackerte noch, als die meisten Spieler längst zu Hause waren und vermutlich mit ihren Familien beim Mittagessen zusammensaßen. Um Viertel vor zwei trat Pal Dardai aus der Kabine, immer noch in Sportkleidung, und machte sich auf zur Laufrunde.

Vielleicht wollte Dardai kurz vor dem Rückrundenstart am Samstag noch einmal in Ruhe seine Gedanken sortieren, die Varianten durchspielen, wie seine Mannschaft gegen den FC Augsburg aussehen könnte. Die erste Elf steht weitgehend; Mitchell Weiser scheint erster Kandidat für den Platz hinten rechts in der Viererkette zu sein. Nur eine Unwägbarkeit gibt es noch: Kann Sebastian Langkamp neben John Anthony Brooks in der Innenverteidigung auflaufen? Es besteht zumindest noch Hoffnung, auch wenn der 28-Jährige am Mittwoch noch im Training fehlte.

Die Untersuchungen am Dienstag haben ergeben, dass sich Langkamp im Testspiel gegen den FC Vaduz doch nicht wie befürchtet einen Muskelfaserriss zugezogen hat, sondern nur eine Oberschenkelverhärtung. Damit ist zumindest nicht ausgeschlossen, dass der Innenverteidiger gegen seinen früheren Klub Augsburg spielen kann. „Das muss er selbst entscheiden“, sagte Dardai. Zwei Einheiten stehen vor dem Spiel noch an, „aber am Donnerstag sollte er schon trainieren“, forderte Herthas Trainer. Sonst sei das Risiko bei einer Muskelverletzung zu groß. „Ich habe keine Lust, ihn nach 15 Minuten schon auswechseln zu müssen.“

Als Ersatz kommen Stark und Lustenberger in Frage

Im Training am Mittwoch, beim „Elf gegen elf“, durfte sich Niklas Stark in der A-Elf versuchen. Das diente laut Dardai allerdings vor allem der Gewöhnung und war noch kein verlässlicher Hinweis darauf, „dass er am Samstag 100-prozentig dort spielen wird“. Der 20 Jahre alte Stark ist der letzte verbliebene Innenverteidiger in Herthas Kader. Allerdings hat er wegen einer Leistenverletzung seit drei Monaten kein Pflichtspiel mehr bestritten. „Ich weiß nicht, ob er körperlich schon so weit ist“, sagte Dardai.

Die Variante mit Stark, der bei seinen fünf Einsätzen in der Hinrunde durchaus zu überzeugen wusste, hätte den Vorzug, dass Dardai seine Elf nur auf einer Position verändern müsste. Die anderen Varianten, über die der Ungar nachdenkt, hätten hingegen größere Verschiebungen innerhalb des Mannschaftsgefüges zur Folge. Fabian Lustenberger könnte aus dem defensiven Mittelfeld in die Abwehr zurückkehren; für seinen Platz wiederum kämen dann Tolga Cigerci oder Alexander Baumjohann in Frage. Bei ihnen hat der Trainer keine Zweifel an ihrer körperlichen Eignung: „Beide sind bereit für 90 Minuten.“

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