Sport : Der Meister ist müde

Arsenal London verliert überraschend in Blackburn

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London (Tsp). Missmutig stapfte Arsène Wenger in die Kabine. Der Trainer des englischen Meisters und Tabellenführers Arsenal London war sauer. 0:2 hatte sein Team bei den Blackburn Rovers verloren. „Unsere Beine wollten nicht, und wir verloren zu viele Zweikämpfe, die wir nicht sonst nicht verlieren“, sagte Wenger. „Müdigkeit ist keine Entschuldigung, höchstens eine Erklärung. Und ich weiß nicht einmal, ob es die Richtige ist.“ Der Ire Duff (21. ) und der türkische Nationalspieler Tugay (52.) hatten mit ihren Toren für die erste Niederlage Londons seit 13 Punktspielen gesorgt. „Alle Spieler sind enttäuscht“, sagte der Trainer Wenger. „Aber es sind Siegertypen. Sie werden zurückkommen und sich verbessern. Wir haben noch alles in der Hand.“ Die Mehrheit der englischen Fans freute sich dagegen über Arsenals Niederlage. Schließlich bleibt die Meisterschaft in der Premier League nun spannend. Denn die „Gunners“ liegen nur noch zwei Punkte vor Manchester United, das 1:0 bei Aston Villa gewann.

BlackburnTrainer Graeme Souness schickte nach dem Sieg auch einen Gruß an Sir Alex Ferguson, seinen Freund und Kollegen in Manchester. „Ich lache, und ich bin mir sicher, dass auch Alex lacht.“ Doch der zog es vor, nicht über die Konkurrenz, sondern nur über sein eigenes Team zu reden. „Wir mussten vor allem in der zweiten Halbzeit sehr hart für den Sieg kämpfen. Es war eine große Anstrengung für uns, aber wir haben den Vorsprung mit einer guten Verteidigung gehalten“, sagte der Manchester-Trainer. Das entscheidende Tor hatte David Beckham bereits nach zwölf Minuten erzielt.

Derweil wird in England über die Rückkehr von Newcastle-Stürmer Alan Shearer in die Nationalmannschaft spekuliert. Der 32-Jährige hat bereits 16 Saisontore erzielt. „Ich würde lügen, wenn ich sage, dass ich Spiele für England nicht vermisse“, sagte Shearer. „Ich könnte immer noch einen Job für England erledigen.“ Nationaltrainer Sven-Göran Eriksson ist offen für das Angebot: „Wir können darüber diskutieren.“

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