Sport : Der Rückstand wächst

Schalke spielt nur 0:0 beim VfL Wolfsburg

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Wolfsburg Schalke 04 kam am Samstag zu einem 0:0 beim VfL Wolfsburg und bleibt damit nach zehn Spieltagen die einzige ungeschlagene Mannschaft in der Bundesliga. Allerdings wuchs der Rückstand des Vizemeisters auf die Tabellenspitze nach dem sechsten Saison-Remis weiter an. Die Wolfsburger verpassten die Gelegenheit, nach dem 1:0 beim Hamburger SV mit dem zweiten Sieg innerhalb einer Woche an den Schalkern vorbeizuziehen.

Vor der prächtig gestimmten Saison-Rekordkulisse von 29 046 Zuschauern in der VW Arena lieferten sich beide Mannschaften von Anpfiff an einen offenen Schlagabtausch. Die ersten Akzente wurden von den Wolfsburgern gesetzt, deren gesperrter Trainer Holger Fach das Spiel von der Tribüne aus verfolgen musste. Regisseur Andres D’Alessandro tauchte nach zehn Minuten in Mittelstürmer-Position an der Strafraumgrenze auf. Sein Schuss wurde aber von Torhüter Frank Rost entschärft.

Zwei Minuten später musste sich der Schalker Ersatz-Kapitän, der anstelle des verletzten Ebbe Sand (Nasenbeinbruch) die Binde trug, schon mehr strecken. Im letzten Augenblick lenkte der 32 Jahre alte Keeper eine abgefälschte Flanke von D’Alessandro über die Latte zur Ecke. In der 18. Minute wäre Rost allerdings wohl doch geschlagen gewesen, aber der Schuss von Peter van der Heyden ging am rechten Pfosten vorbei ins Aus.

Die Schalker, bei denen Sören Larsen an der Seite von Kevin Kuranyi stürmte, brauchten eine knappe halbe Stunde, um sich viel versprechend in Szene zu setzen. Dann zog Hamit Altintop aus 25 Metern ab. VfL-Keeper Simon Jentzsch musste beide Fäuste zu Hilfe nehmen, um den Rückstand zu verhindern. Elf Minuten später zeichnete sich Wolfsburgs Nummer eins erneut aus, als er einen platzierten Schuss des frei stehenden Kuranyi sicher parierte. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff tauchte Kuranyi erneut vor Jentzsch auf. Diesmal schoss der Nationalstürmer an den Pfosten. In der Folge bemühten sich beide Teams um einen Treffer. Aber die gut stehenden Abwehr-Reihen gaben sich keine Blöße. dpa

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