Sport : Der Senat wundert sich über Hertha BSC

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In der Senatsverwaltung für Sport haben die Erklärungen von Hertha BSC Irritationen ausgelöst. Herthas Manager Dieter Hoeneß hatte gesagt, die volle Übertragung der Betreibergesellschaft für das Olympiastadion in städtische Hand sei auf Initiative des Senats geschehen. „Nach der Insolvenz von Walter Bau hatten wir in der Tat die Idee, die Struktur der Betreibergesellschaft zu verändern“, hieß es am Dienstag aus der Verwaltung von Sportsenator Klaus Böger (SPD). „Das Ergebnis entspricht aber den Interessen beider Seiten .“ Nach seiner Insolvenz musste Stadionbauer Walter Bau aus der Betreibergesellschaft aussteigen, als Gesellschafter standen nur noch Hertha und das Land Berlin zur Verfügung. Wäre das Land hier nicht tätig geworden, hätte dem Senat Fahrlässigkeit vorgeworfen werden können. Inzwischen hat das Land die Gesellschaft komplett übernommen. Im Zuge dessen muss Berlin weitere 40 Millionen Euro Darlehen im Haushalt 2005 übernehmen. Auch eine Bürgschaft für Kredite von zwei Millionen Euro, die Hertha von Walter Bau übernommen hatte, musste das Land zahlen. Zudem wurde die Stadionmiete gesenkt , womit Hertha für die kommenden zwei Jahre zwei Millionen Euro spart. Im Abgeordnetenhaus hatte Böger argumentiert, dass andernfalls „ein Insolvenz- und Lizenzrisiko bei Hertha BSC eine mögliche Folge“ wäre. Nicht nur die Opposition ist verwundert, dass Hertha jetzt sagt, das Problem habe nie bestanden. In Senatskreisen heißt es, dass die Verwaltung sich nur dafür eingesetzt habe, weil es entsprechende Signale von Hertha gab. So ist wohl auch die Aussage zu verstehen, das Ergebnis liege im Interesse „beider Seiten“. ide

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