Sport : Der Stellvertreter

Gegen Königs Wusterhausen soll Spirovski zeigen, dass er Carroll bei den Volleys ersetzen kann.

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Foto: promo
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Berlin - Die Rechnung war nicht schwer, Kaweh Niroomand musste nicht großartig rechnen. Wenn Paul Carroll drei Wochen Trainingsverbot hat, wann kann man im besten Fall wieder mit seinem Einsatz rechnen? Mit Beginn der Play-offs in der Volleyball-Bundesliga, war die Antwort, die sich der Manager der BR Volleys gab. Dabei darf aber beim Heilungsprozess des Diagonalangreifers nichts passieren, sonst fällt der noch länger aus. „Er ist ein Verlust“, sagt Niroomand.

Carroll hat im Spiel gegen Friedrichshafen einen Einriss in die Schultermuskulatur erlitten, Aleksandar Spirovski kam aufs Feld, er muss den Australier auch in der nächsten Spielen ersetzen. Das könnte ein Risiko darstellen. Spirovski spielte gegen Friedrichshafen miserabel, ausgerechnet der Mann für die Big Points. Jetzt hoffen sie bei den Volleys, dass sich der Serbe steigert. Gut möglich, dass er in den Play-offs zumindest teilweise Carroll ersetzen muss.

Da kommt der heutige Gegner Königs Wusterhausen (19 Uhr, Bestensee) gerade recht. Ein Sieg gegen den Lokalrivalen ist fest eingeplant, vor allem ist die Partie auch eine Generalprobe. Das Team von Trainer Mirco Culic wird höchstwahrscheinlich erster Play-off-Gegner der Volleys sein. „Ein Negativerlebnis vor den Play-offs wäre sehr schlecht für uns“, sagt Niroomand. Culics Erwartungen halten sich freilich in Grenzen. „Berlin ist der Favorit, aber ein Satzgewinn würde mich nicht überraschen“, verkündete er.

Einen Satzverlust können sie verschmerzen, die Berliner. Ein erneut schwächelnden Spirovski stellte ein größeres Problem dar. Aber Niroomand gibt den Optimisten.„Wir machen eine Klammer um seine jüngste Leistung und gehen mal davon aus, dass er einfach einen schlechten Tag hatte.“ Frank Bachner

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