• Der Streit um den Torwart-Posten hält an - Jens Lehmann will erst mit Trainer Ribbeck reden

Sport : Der Streit um den Torwart-Posten hält an - Jens Lehmann will erst mit Trainer Ribbeck reden

Nur der Streit um die Nummer eins zwischen Oliver Kahn und Jens Lehmann stört die Harmonie in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft vor dem entscheidenden Spiel in der EM-Qualifikation am Sonnabend in München gegen die Türkei. Gleich nach der Ankunft im Trainingsquartier in Berg sorgte der Teamchef zum wiederholten Male für klare Verhältnisse: "Es gibt keine Torhüterdiskussion. Oliver Kahn wird am Sonnabend spielen, wenn er sich bis dahin nicht veletzt. Das Thema ist nun hoffentlich erledigt."

Für Lehmann allerdings noch nicht. Der Dortmunder forderte ein Gespräch mit dem Teamchef. "Danach ist es durchaus möglich, dass ich in ein, zwei Tagen dazu etwas sagen werde", sagte Lehmann. An der Tatsache, dass der Münchner Kahn am Sonnabend in gewohnter Umgebung sein 21. Länderspiel bestreiten wird, wird dies allerdings auch nichts ändern.

Definitiv ist seit Dienstag auch die Absage von Jens Nowotny. Die Verletzung des Leverkuseners stellte sich nach einer eingehenden Untersuchung bei Nationalmannschafts-Arzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt als Muskelfaserriss im linken Oberschenkel heraus.

Die von Horst Hrubesch trainierte A-2-Nationalmannschaft tritt heute (17 Uhr MESZ, live im DSF) in Moskau gegen Russland an. Dabei sind die Herthaner Kai Michalke und Andreas Schmidt. Andreas Neuendorf fällt verletzt aus.

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