Sport : Der Tagesspiegel

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FAKTEN

Istaf-Gesellschafter stehen fest

Das Internationale Stadionfest (Istaf) der Leichtathleten im Berliner Olympiastadion ist offenbar gerettet. Am Freitag wurden der neu gegründeten Leichtathletik Veranstaltungs GmbH (LVG) die Rechte für das größte deutsche Meeting übertragen. Im Insolvenzverfahren hatte der Gläubigerausschuss das Angebot der LVG angenommen. Auch der Marken geht damit an die LVG über, die sich verpflichtet hat, die derzeit offenen Athletenzahlungen in Höhe von rund 300 000 Euro aus der Veranstaltung 2001 zu übernehmen. Als neuer kaufmännischer Leiter ist der frühere Zehnkämpfer Alain Blondel im Gespräch.

DFL rückt 40 Millionen Euro raus

Mit einer Finanzspritze von rund 40 Millionen Euro aus dem eigenen „Kautions-Topf“ hat die Deutsche Fußball-Liga (DFL) die gröbsten Liquiditätsprobleme der Profivereine beseitigt. Die Finanzierung der laufenden Saison dürfte damit auch ohne die volle Fernsehrate gesichert sein. Die KirchMedia hatte nur 24 Millionen Euro inklusive Mehrwertsteuer statt der vereinbarten 103 Millionen Euro für das letzte Saisonviertel gezahlt. Ob die Liga in der nächsten Saison 360 Millionen und in der Spielzeit 03/04 460 Millionen Euro erhält, bleibt aber höchst zweifelhaft.

Eklat beim Krisengipfel

Mit einem Eklat begann in Zürich der Krisengipfel des Fußball-Weltverbandes Fifa. Fifa-Präsident Joseph Blatter erschien mit einem Anwalt zur Sondersitzung des Exekutiv-Komitees. Nach Angaben von Sitzungsteilnehmern wollte der Schweizer verhindern, dass Generalsekretär Michel Zen-Ruffinen gegen ihn aussagen konnte. Allerdings habe das Gremium diesem Wunsch nicht entsprochen und stattdessen beschlossen, dass Zen-Ruffinen seine auf einem 23-seitigen Dossier festgehaltenen Vorwürfe vortragen konnte. Zen-Ruffinen hatte Blatter vor zwei Wochen gravierende Verfehlungen und finanzielle Unregelmäßigkeiten vorgeworfen. Auch habe es beim Fifa-Kongress 1998, als sich Blatter gegen den Schweden Johansson durchgesetzt hatte, einen Wahlbetrug gegeben.

Verstärkung für die Eisbären

Der EHC Eisbären Berlin hat für die neue Saison in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) zwei US-Amerikaner verpflichtet. Mittelstürmer Mark Beaufait und Verteidiger John Gruden erhalten ihre ersten Verträge in der DEL. Damit haben die Berliner bereits sieben ihrer 13 möglichen Ausländerlizenzen vergeben. Der 31 Jahre alte Beaufait kommt von den Houston Aeros und erzielte in der vergangenen Saison 14 Tore bei 37 Assists. Verteidiger Gruden aus Hastings (Minnesota) spielte zuletzt für Grand Rapids Griffins.

Beerbaum führt bei Finale

Ludger Beerbaum greift nach seinem zweiten Weltcup-Sieg. Der Springreiter aus Riesenbeck hat beim Weltcup-Finale in Leipzig die Führung übernommen. Nach der zweiten von drei Finalprüfungen führt der Weltcup-Gewinner von 1993 vor dem Amerikaner McLain Ward. Gute Chancen haben auch noch Toni Haßmann (Lienen) und Otto Becker (Mühlen), die auf Rang drei liegen.

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