Sport : Der Tagesspiegel

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FAKTEN

Titel-Triple für Frankfurter Frauen

Die Fußballerinnen des 1. FFC Frankfurt haben sich vorzeitig die deutsche Meisterschaft gesichert und nach den Erfolgen im Uefa-Cup und DFB-Pokal mit dem erstmaligen Gewinn des „Titel-Triples“ Geschichte geschrieben. Die 0:1-Niederlage des letzten Verfolgers Turbine Potsdam am Mittwochabend gegen den FFC Brauweiler besiegelte bereits vier Spieltage vor dem Saisonende den dritten Meistertitel seit der Gründung des FFC 1999.

Kein Geld für Flutlicht und Spieler

Der deutsche Trainer Bernd Krauss muss wegen der akuten Finanznot seines Klubs Aris Saloniki auf mindestens sechs Spieler verzichten. Die Schiedsstelle des griechischen Liga-Verbandes hat sechs Profis, die seit längerer Zeit auf ihr Geld warten, die Freigabe erteilt. Unterdessen warten neben Spielern auch Verwaltungsangestellte des Klubs auf ihre Gehälter. Als sie erfuhren, dass der jüngst auf Empfehlung von Krauss vom MSV Duisburg verpflichtete Marian Kovacevic einen Vorschuss erhalten habe, kam es fast zu Handgreiflichkeiten. Die Elektrizitätsgesellschaft kündigte an, in Kürze den Strom für das Trainingsgelände abzustellen.

New Jersey Nets vor dem Finale

Nur noch einen Sieg sind die New Jersey Nets vom ersten Finaleinzug ihrer 26-jährigen NBA-Geschichte entfernt. Mit einem 103:92-Heimerfolg gegen die Boston Celtics gingen die Nets in der Finalserie der Eastern Conference 3:2 in Führung und könnten am Freitag in Boston alles klarmachen. Nachdem New Jersey einen frühen 15-Punkte-Vorsprung fast verspielt hatte, sorgte Jason Kidd mit 13 Zählern in Folge für die Entscheidung.

Freeman beendet Saison

Nach einem familiären Schicksalsschlag ist die Leichtathletik-Saison 2002 für 400-m-Olympiasiegerin Cathy Freeman vorzeitig gelaufen. Die 29-jährige Australierin sagte am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Melbourne alle Einzelstarts in diesem Jahr ab, um an der Seite ihres krebskranken Ehemannes zu bleiben. „Ich bin nicht daran interessiert, irgendetwas anderes zu tun, solange es meinem Mann nicht besser geht“, begründete Freeman ihren Entschluss.

KOMMEN UND GEHEN

Von Madrid nach London

Real Madrid gibt seine Fußball-Profis Geremi Nijtap und Flavio ConceiÇão an den englischen Erstligisten FC Chelsea ab.Wie das spanische Sportblatt „Marca“ am Donnerstag berichtete, erhält der Champions-League-Sieger für den Kameruner Geremi, Mitglied des Weltmeisterschaftskaders seines Landes, eine Ablösesumme von zwölf Millionen Euro. Der Brasilianer Flavio soll für ein Jahr an Chelsea ausgeliehen werden.Die Clubs erzielten Einigkeit über die Transfers, allerdings stand die Zustimmung der Spieler noch aus.

Von Leipzig nach Halle

Handball-Nationaltorhüterin Michaela Schanze wechselt vom deutschen Meister HC Leipzig zum Zweitligisten Union Halle-Neustadt. Die 29-Jährige, die 15 Jahre für Leipzig spielte, konnte sich mit ihrem bisherigen Verein nicht über einen neuen Vertrag einigen. Schanze unterschrieb beim Ex-Erstligisten eine Vereinbarung für die kommenden beiden Spielzeiten. Interesse an einer Verpflichtung hatte auch Bundesliga-Rivale Borussia Dortmund.

GERÜCHTE

Reimann Trainer in Frankfurt

Bei Eintracht Frankfurt deutet vor der offiziellen Präsentation des neuen Chefcoaches alles auf eine Verpflichtung von Willi Reimann hin. Er könne dies nicht dementieren, sagte der ehemalige Trainer des FC St. Pauli und des VfL Wolfsburg. Zuvor hatte Christoph Daum das Angebot des Fußball-Zweitligisten aus finanziellen Gründen abgelehnt.

BERLINER SPORT

Kein Geld für Sportmedizin

Durch die geplante Schließung des Landesinstitutes für Sportmedizin müssen mehr als 2000 Sportler künftig um ihre sportmedizinische Versorgung bangen. Angesichts der hauptstädtischen Haushaltslage will der Berliner Senat zum 1. Oktober das Landesinstitut schließen und ein Gesetz ändern, wonach das Land die sportmedizinische Betreuung von Nachwuchsathleten zu garantieren hat. „Damit wäre für die Nachwuchskader und die Athleten an den Eliteschulen des Sports nicht einmal mehr die jährliche sportmedizinische Eingangsunterschung garantiert“, erklärte Jochen Zinner, Leiter der Berliner Olympiastützpunktes.

Liefke bleibt beim SCC

Beim SC Charlottenburg laufen die Gespräche für das Männer-Volleyball-Team der 1. Bundesliga. Der beste Angreifer Deutschlands, Marco Liefke, unterschrieb gestern einen Zweijahres-Vetrag und bleibt damit beim SCC. Neben Liefke hat sich auch der Finne Nisse Huttunen, der in den Play-off-Spielen ausgezeichnete Leistungen zeigte, dem SCC für zwei weitere Jahre verpflichtet.

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