Sport : Der Tagesspiegel

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Das ist Kobe Bryant von den L.A. Lakers. Er ist zwei Meter und einen Zentimeter groß und bringt 91 Kilogramm auf die Waage. Niemand war im entscheidenden Spiel der Western Conference um das Finale der amerikanischen Basketball-Profiliga NBA so nervenstark wie der bekennende Venus-Williams-Fan. Bryant verwandelte in den letzten zwanzig Sekunden des Spiels gegen die unterlegenen Sacramento Kings gleich vier Freiwürfe. Und das unter den Augen der Hollywood-Prominenz, die bei Lakers-Spielen immer dabei sein will. Diesmal waren zum Beispiel Steven Spielberg und Eddie Murphy da. Bryants Teamkollege Shaquille O’Neill kam insgesamt auf 41 Punkte und 17 Rebounds. Der Titelverteidiger aus Los Angeles siegte mit 106:102 und hat damit ein siebtes Spiel in der Serie Best of seven erzwungen und das vorzeitige Aus so gerade noch verhindert. Am Sonntag entscheidet sich in Sacramento, wer das NBA-Endspiel gegen die New Jersey Nets erreicht. Für die Nets muss diese Aussicht ziemlich aufregend sein, immerhin stehen sie zum ersten Mal in ihrer 26-jährigen Vereinsgeschichte im NBA-Endspiel. Und nun treffen sie womöglich auf die großen Lakers. Das Team aus New Jersey hatte sich vergangenen Freitag in den Ausscheidungsspielen der Eastern Conference gegen die Boston Celtics mit 96:88 durchgesetzt. Herausragend spielte bei den New Jersey Nets wieder einmal Jason Kidd. Der Glatzkopf rannte, warf und passte besonders schnell und gründlich. Am Ende standen 15 Punkte, 13 Rebounds und 13 Assists auf Kidds Konto. Bester Werfer der Nets war allerdings Kenyon Martin, der auf 16 Zähler kam. Beim Rekord-Champion aus Boston, der zur Halbzeit noch mit 54:44 geführt hatte, traf Kenny Anderson mit 18 Punkten am häufigsten. Foto: Reuters

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