Sport : Der Tagesspiegel

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FERNOST SO NAH

Noch knapp vier Wochen WM-Fieber liegen vor uns. Damit die Kurve nicht sinkt, drucken wir an dieser Stelle täglich die interessantesten Meldungen.

Zidane wieder im Training

Beim Weltmeister Frankreich ist die Chance auf eine rasche Rückkehr von Zinedine Zidane gestiegen. Der 29 Jahre alte Mittelfeldakteur, der das Eröffnungsspiel gegen den Senegal (0:1) wegen einer Oberschenkelblessur verpasst hatte, absolvierte erstmals wieder ein leichtes Balltraining. „Ich arbeite hart und hoffe, es zu schaffen“, erklärte Zinedine Zidane mit Blick auf das zweite Vorrundenspiel der Franzosen am Donnerstag gegen Uruguay.

Doch kein Eigentor

Der Weltverband Fifa hat durch seine Technische Kommission entschieden, dass der Südafrikaner Teboho Mokoena als Torschütze des Spiels der Gruppe B zwischen Paraguay und Südafrika (2:2) zu führen ist. Mokoenas Schuss war vom Paraguayer Estanislao Struway zum zwischenzeitlichen 1:2 ins eigene Tor abgefälscht worden.

Diouf unterschreibt in Liverpool

Senegals Stürmerstar El Hadji Diouf hat nach eigenen Angaben bereits am vergangenen Freitag einen Vertrag beim englischen Fußball-Rekordmeister FC Liverpool unterschrieben. Die Engländer hatten bekannt gegeben, der 21-Jährige habe einen Kontrakt über fünf Jahre unterzeichnet. Dioufs jetziger Klub, der RC Lens, dementierte dies jedoch anschließend.

Ohne van Kerckhoven

Ohne Nico van Kerckhoven muss die belgische Nationalmannschaft ihr heutiges Auftaktspiel gegen Japan bestreiten. 24 Stunden vor der Partie in Saitama brach der Profi von Bundesligist FC Schalke 04 das Abschlusstraining wegen seiner hartnäckigen Leistenprobleme ab. „Es ist schade, dass man so kurz vor dem Start noch passen muss. Aber ich hoffe, dass ich im nächsten Spiel gegen Tunesien wieder dabei sein werde“, sagte der Abwehrspieler.

Deutsche Fans fallen auf

Bei der Weltmeisterschaft ist es zu einem Zwischenfall mit deutschen Fans gekommen. Zwei betrunkene Anhänger wurden in der japanischen Stadt Kashima, in der die deutsche Nationalelf am Mittwoch (13.30 Uhr MESZ/live bei ZDF und Premiere) ihr zweites Gruppenspiel gegen Irland austrägt, vorläufig in Gewahrsam genommen. Die beiden Deutschen hatten nach eigener Darstellung lediglich vor dem Bahnhof auf dem Bürgersteig gelegen.

Pro Hundefleisch

Paraguays extrovertierter Torwart Jose Luis Chilavert hat sich bei den südkoreanischen Tierschützern unbeliebt gemacht. Der 36-Jährige sprach sich für den Verzehr von Hundefleisch aus und mahnte Toleranz gegenüber dem kulturellen Brauch der Südkoreaner an. Sonst müssten auch die Fuchsjagd in England oder der Stierkampf in Spanien verboten werden, argumentierte Jose Luis Chilavert.

Der Pakt mit dem Teufel

Ein südkoreanischer Geistlicher ist mit seinem Vorhaben gescheitert, den n des größten Fanklubs der heimischen Nationalmannschaft verbieten zu lassen. Den „Roten Teufeln“ gehören 50 000 Mitglieder an, darunter auch der Staatspräsident Kim Dae-Jung.

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