Sport : Der Tagesspiegel

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FERNOST SO NAH

Schiedsrichterwechsel abgelehnt

Beim zweiten WM-Gruppenspiel der Türkei gegen Costa Rica wird es keinen Schiedsrichterwechsel geben. Der Fußball-Weltverband Fifa lehnte das Ansinnen der Türken ab, für die Begegnung am Sonntag (11 Uhr MESZ) in Incheon den vorgesehenen Unparteiischen Coffi Codija aus dem Benin abzusetzen. Nach Meinung des türkischen Teammanager Can Cobanoglu sei Codija für diese wichtige Begegnung zu unerfahren.

Warnung an Rivaldo

Der Fußball-Weltverband Fifa hat Brasiliens Star Rivaldo vor einer Wiederholungstat gewarnt. „Sollte er sein Verhalten beibehalten, wird er hart von der Fifa-Disziplinarkommission bestraft werden“, hieß es in einer Erklärung des Gremiums. Der 30-jährige Mittelfeldspieler war gegen die Türkei vor der Ausführung eines Eckballs von Hakan Ünsal angeschossen worden und theatralisch zu Boden gestürzt. Der Türke war des Feldes verwiesen worden. Die Fifa belegte Rivaldo mit einer Geldstrafe von 8000 Euro.

Paraguays Psychotrick

Mit einem Psychotrick will Paraguay heute ins Duell mit Spanien gehen. Die Paraguayer haben vor, sich in der traditionellen Indiandersprache Guarani zu verständigen. „Wir werden den Spaniern doch nicht den Gefallen tun und auf dem Platz spanisch sprechen. Stattdessen werden wir sie vor allem bei Standardsituationen überraschen“, erklärte Mittelfeldspieler Roberto Acuna.

Zahovic muss nach Hause

Sloweniens Star Zlatko Zahovic muss bei der Fußball-WM seine Koffer packen. Einen Tag, nachdem Trainer Srecko Katanec in Folge eines handfesten Streits mit dem Benfica-Spieler den vorzeitigen Ausstieg aus seinem Vertrag nach der WM angekündigt hatte, entschied der Verband, Zahovic aus disziplinarischen Gründen heimzuschicken. „Wir haben die Entscheidung getroffen, um die Atmosphäre in der Mannschaft zu beruhigen.“

Bush verpasst US-Sieg

Der US-amerikanische Präsident George W. Bush hat den 3:2-Erfolg der USA gegen Portugal nicht live gesehen. „Er hatte einen Arbeitstermin“, sagte Pressesprecher Fleischer auf Anfrage. Die Antwort verwundert, war es doch in Washington 6.45 Uhr morgens, als der überraschende Erfolg feststand.

Chinesen auf der Flucht

Acht als Fußball-Touristen getarnte Chinesen sind auf dem Flughafen von Schanghai verhaftet worden. Sie hatten versucht, mit gefälschten Papieren nach Südkorea einzureisen. Ein neunter Reisender, der im Besitz eines gültigen südkoreanischen Visums war, wurde ebenfalls festgesetzt. Er soll die Gruppe als Schlepper geführt haben.

Deutscher Hooligan aufgegriffen

Am Rande der WM hat die japanische Polizei einen jungen Deutschen in Tokio an die Einreisebehörden übergeben, weil sie in ihm einen Unruhestifter vermutet. Nachfragen hätten ergeben, dass der 22-Jährige in Deutschland als Hooligan bekannt sei. Außerdem habe der 22-Jährige gesagt, ihm sei verboten, sich ein Fußballspiel in deutschen Stadien anzusehen. „Er wird wahrscheinlich ausgewiesen werden“, sagte ein Sprecher.

Französische Aktie sinkt

Der Börsenkurs des französischen Privatsenders TF1, der sich für 168 Millionen Euro die WM-Übertragungsrechte für 2002 und 2006 gesichert hatte, leidet unter dem schwachen Abschneiden des Weltmeisters Frankreich. Am Ende des Spiels der Franzosen gegen Uruguay (0:0) war die Aktie der TF1-Gruppe an der Pariser Börse um 3,31 Prozent auf 30,40 Euro abgesunken.

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