Sport : Der Tagesspiegel

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FERNOST SO NAH

Japaner lieben Sauberkeit

Ein Beispiel der Akkuratesse der Japaner gaben die Nationalspieler des Gastgeberlandes selbst. Nach dem Spiel gegen Russland in Yokohama hinterließ das Team die Kabine wie geleckt. „Normalerweise findet man nach den Partien Bananenschalen, Flaschen oder andere Dinge. Die Kabine der Japaner sah aus, als wäre keiner drin gewesen“, berichtete Fifa-Mediendirektor Keith Cooper.

Nigerias Trainer gibt nicht auf

Adegboye Onigbinde will nach der WM eventuell doch Trainer der nigerianischen Nationalmannschaft bleiben. „Das ist nicht meine Entscheidung. Das ist eine Entscheidung der Nigerianer und des Fußball-Verbandes“, sagte der 64-Jährige vor dem letzten Gruppenspiel gegen England.

Stürze von der Tribüne

Ein offenbar aus Schottland stammender Zuschauer schwebt nach einem Sturz beim Vorrundenspiel zwischen Portugal und Polen in Lebensgefahr. Nach Polizeiangaben fiel der Mann dreieinhalb Meter tief von einem Oberrang des Stadions in Jeonju und zog sich dabei schwere Verletzungen am Kopf zu.Ein Sprecher des lokalen Organisationskomitees sagte, außerdem sei ein polnischer Fan ebenfalls von der Tribüne in der westlichen Sektion des Stadions gestürzt.

Schüler dürfen schwänzen

Die Hysterie in England kennt nach dem 1:0-Sieg gegen Argentinien keine Grenzen mehr. Einige Schulen auf der Insel haben ihren Pennälern nun sogar für den kommenden Mittwoch das Schwänzen gestattet. Die Kinder dürfen sich zu Hause die letzte Partie der Engländer gegen Nigeria anschauen.

Türkei weiter ohne Okan

Die Türkei muss auch im entscheidenden Vorrundenspiel gegen China auf Mittelfeldspieler Okan verzichten. Der Profi von Inter Mailand verpasste bereits die ersten beiden Endrunden-Auftritte seines Teams. „Er laboriert noch immer an einer Oberschenkelzerrung“, sagte Trainer Senol Günes.

Veron droht die Reservebank

Er wollte die dritte „Copa del Mundo“ für Argentinien holen und aus dem Schatten von Volksheld Diego Maradona treten, doch nach zwei Spielen entwickelt sich die WM für Juan Sebastian Veron zu einem Desaster . Beim entscheidenden Spiel der Gruppe F gegen Schweden droht dem argentinischen Regisseur sogar ein Platz auf der Reservebank.

Trapattoni bietet Rücktritt an

Bei der italienischen Nationalmannschaft sind nach der 1:2-Niederlage gegen Kroatien die Nerven sehr angespannt. Trainer Giovanni Trapattoni reagierte sehr dünnhäutig auf die harsche Kritik aus der Heimat und bot sogar seinen Rücktritt an: „Mir gefällt der Trainerstuhl, aber es wäre kein Problem, ihn zu verlassen“, zitierte „La Repubblica“ den ehemaligen Bayern-Coach.

Kein Interesse an Wahlen

Die Fußballbegeisterung in Südkorea wird sich negativ auf die Beteiligung an den anstehenden Kommunalwahlen auswirken. Meinungsforscher rechnen bei der Bürgermeister- und Regionalwahl am Donnerstag mit der niedrigsten Wahlbeteiligung seit Jahren.

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