Sport : Der Tagesspiegel

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Game suspended“, Spiel unterbrochen, heißt es in diesen Tagen immer wieder in Wimbledon. Gestern traf es erneut Mark Philippoussis und Richard Krajicek. Der Australier und der Holländer versuchen seit Montag, ihr Viertelfinale zu spielen. Nach einem verregneten Montag durften die beiden am Dienstag für knapp vier Stunden auf den Platz, ehe sie der Regen am Abend unterbrach. Nichts war entschieden. Die Spielanteile im Match der beiden sehr aufschlagstarken Spieler waren beim Stande von 7:6 (7:2), 6:7 (4:7), 7:6 (7:1), 6:7 (7:5) aus Sicht von Philippoussis absolut ausgeglichen verteilt. Gestern nun sollten die beiden um 13 Uhr wieder loslegen, saßen auch schon in der Umkleidekabine bereit, als es erneut zu regnen begann. Bis zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe blieb das Spiel unterbrochen. Philippoussis will sich durch derlei Zwangspausen nicht von seinem Weg abbringen lassen. „In diesem Jahr bin ich dran, das Turnier zu gewinnen“, hatte der 25-Jährige getönt und unter anderem dem Deutschen Nicolas Kiefer in der dritten Runde keine Chance gelassen. Doch auch Krajicek kann nichts erschüttern. Zwar verlor er den ersten Tiebreak und musste im zweiten Durchgang gleich ein Break einstecken. Aber der 30-Jährige kämpfte sich immer wieder zurück ins Spiel. Philippoussis indes verfolgt nun ein ganz besonderes Ziel: Nachdem die Favoriten in seiner Hälfte des Tableaus – etwa die Amerikaner Pete Sampras und Andre Agassi oder die Russen Marat Safin und Jewgeni Kafelnikow – ausgeschieden sind und den Weg frei gegeben haben, ist sogar ein australisches Endspiel gegen Lleyton Hewitt möglich. Hewitt sollte am Mittwoch gegen den Holländer Sjeng Schalken antreten. Doch dann kam wieder der Regen. Foto: Reuters

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