Sport : Der Zeit voraus

Marcelinho sagt, er würde auch in Liga zwei für Hertha spielen

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Berlin (AG). Marcelinho war nur am Morgen aufgefallen, am Kiosk nämlich. Da verkündete der Brasilianer von Hertha BSC via „SportBild“, dass er auch in der Zweiten Fußball-Bundesliga für die Berliner spielen wolle. Manager Hoeneß wird diese Einstellung gefreut haben, allerdings weiß der auch, dass Marcelinho alljährlich ebenso vom „Titelgewinn“ spricht und regelmäßig den Beginn „einer großen Serie“ ankündigt.

Marcelinho ist also wieder einmal verbal seiner Zeit voraus. Lieber würde Herthas Spielmacher natürlich in der Ersten Liga spielen. Und damit Hertha dort bleibt, will Marcelinho am Samstag eine besonders gute Leistung bieten. Dann kickt Hertha BSC im Olympiastadion gegen den VfL Wolfsburg (15.30 Uhr). Die Berliner brauchen dringend die Punkte, um den Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen nicht größer werden zu lassen. Gestern fehlte Marcelinho jedoch noch im Training: Er hatte sich wegen Übelkeit abgemeldet. Am Nachmittag gab Hertha Entwarnung. Heute soll er wieder mittrainieren, sein Einsatz ist nicht gefährdet.

Gegen Wolfsburg werden dagegen Marko Rehmer, der eine Oberschenkelzerrung hat, und wohl auch Dick van Burik ausfallen. Gestern konnte der Mannschaftskapitän nur leicht laufen. Er will es heute im Mannschaftstraining „zumindest versuchen“, sagt er. Aber: „Die Chancen sind gering.“ Noch immer plagen ihn die Auswirkungen einer Innenbanddehnung.

Hertha BSC gewährt für das Samstag-Spiel auf alle Tickets einen Rabatt von 25 Prozent.

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