• Derby gegen Netzhoppers Königs Wusterhausen: BR Volleys: Bloß nicht überraschen lassen

Derby gegen Netzhoppers Königs Wusterhausen : BR Volleys: Bloß nicht überraschen lassen

Die BR Volleys empfangen am Sonntag Königs Wusterhausen. Trainer Roberto Serniotti warnt dabei besonders vor Björn Andrae.

Volle Konzentration. Wouter ter Maat beim Aufschlag.
Volle Konzentration. Wouter ter Maat beim Aufschlag.Foto: Imago

Roberto Serniotti ist ein sehr pedantischer Trainer. Vollkommen zufrieden gibt sich der Italiener selten. Doch vor dem Bundesliga-Derby der BR Volleys gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen an diesem Sonntag in der Max-Schmeling-Halle (16 Uhr) ist der 54-Jährige voll des Lobes für seine Mannschaft. Am vergangenen Mittwoch gewannen die Berliner souverän das Champions-League-Spiel bei Dukla Liberec. „Besonders die Einstellung hat mir gefallen“, sagt Serniotti. Für Egor Bogachev, der gegen den Tschechischen Meister den Matchball verwandelt hatte, hat sich der Kurzeinsatz bereits besonders gelohnt: Der 19-Jährige bekommt nun einen festen Platz im Kader der Volleys.

Serniotti hofft nun, dass die starke Leistung gegen Liberec den Auftakt für eine Siegesserie darstellt. „Mit dieser Ernsthaftigkeit müssen wir auch das Derby angehen, wollen wir nicht böse überrascht werden“, betont er. In der Hinrunde siegten die Berliner locker bei den Netzhoppers, da fehlte allerdings deren bester Spieler verletzt: Björn Andrae. Der 35-Jährige, der vor dieser Saison nach Königs Wusterhausen gewechselt war, ist nun wieder fit und am Sonntag dabei. „Das verändert ihre Spielweise und wird uns vor neue Herausforderungen stellen“, sagt Serniotti. Mit Andrae, dem dreimaligen Volleyballer des Jahres, gewannen die Netzhoppers zwei ihrer vergangenen drei Partien und sind nun Tabellenachter der Bundesliga.

Überhaupt schauen die Brandenburger, die zuletzt meist gegen den Abstieg spielten, in dieser Saison eher etwas weiter nach oben. Dank eines neuen Sponsors konnte der Verein sein Budget um fast ein Viertel auf knapp 500.000 Euro erhöhen. So konnten sich die Netzhoppers Andrae leisten sowie den slowakischen Diagonalangreifer Filip Gavenda. Der 21-Jährige ist Topscorer seines Teams. Am Donnerstag verpflichtete der Klub noch den Mittelblocker Robert Schramm aus Bühl. Trainer Mirko Culic gibt sich vor dem Derby dennoch zurückhaltend: „Natürlich gehen wir als krasser Außenseiter in das Spiel.“ Der aufmerksame Serniotti wird sich davon jedoch nicht einlullen lassen.

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