Deutsche Eishockey-Liga : 4:1 gegen Schwenningen: Eisbären gewinnen souverän

Es war ein ganz wichtiger Erfolg im Kampf um die Qualifikation für die Pre-Playoffs: Am Freitagabend haben die Eisbären Berlin Schwenningen mit 4:1 besiegt. 13 8000 Zuschauer in der Arena am Ostbahnhof jubeln.

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Steckt die Köpfe zusammen. Die Eisbären Berlin bejubeln das zwischenzeitliche 2:0 im Spiel gegen Schwenningen.
Steckt die Köpfe zusammen. Die Eisbären Berlin bejubeln das zwischenzeitliche 2:0 im Spiel gegen Schwenningen.Foto: imago

Die Eisbären haben am Freitagabend drei wichtige Punkte im Kampf um die Pre-playoff-Qualifikation gesammelt. Vor 13 800 Zuschauern besiegten sie in der Arena am Ostbahnhof die Schwenninger Wild Wings mit 4:1 (2:0, 1:0, 1:1).

Die Gäste zogen sich zwar von Beginn an weit zurück, konnten gegen das aggressive, zielstrebige Angriffsspiel der Eisbären in den ersten Minuten aber nur wenig ausrichten. Die Gastgeber hatten bereits einige erstklassige Chancen vergeben, als Mark Bell einen Schuss von Jim Sharrow in der siebten Minute zum hoch verdienten Führungstreffer abfälschte. Die Berliner entwickelten in der Anfangsphase so großen Druck, dass ihr Torhüter Rob Zepp erst nach knapp elf Minuten den ersten Torschuss der Gäste parieren musste. Mit dem harmlosen Distanzschuss von Ty Wishart hatte er allerdings keine Mühe. Die Eisbären blieben die deutlich gefährlichere Mannschaft: Travis Mulock traf nach einer Viertelstunde zum 2:0. Angesichts des Torschussverhältnisses von 16 zu 4 hätte die Führung bereits zur ersten Drittelpause deutlich beruhigender ausfallen können.

Nach dem Wiederbeginn änderte sich an den Kräfteverhältnissen auf dem Eis nur wenig. Gästetorwart Dimitri Pätzold konnte zunächst zahlreiche Chancen der Berliner vereiteln, und so dauerte es bis zur 35. Minute, ehe die Eisbären-Fans zum dritten Mal jubeln durften. Nach einem präzisen Diagonalpass von Mulock war Kapitän André Rankel allein auf das Tor zugelaufen, hatte erst Pätzold verladen und dann überlegt abgeschlossen.

Doch weil die Berliner zuvor zu viele Chancen ausgelassen hatten, kam im Schlussdrittel kurzzeitig noch einmal Spannung auf: Mark Lee fälschte einen Schuss von Alexander Dück ab, Zepp rutschte der Puck durch die Schoner – es stand nur noch 3:1. Doch auch wenn das Spiel nun ausgeglichener verlief als in den ersten beiden Dritteln, geriet der Heimsieg nicht mehr in Gefahr: Barry Tallackson erzielte acht Minuten vor der Schlusssirene das vierte Tor für die Gastgeber und sorgte damit für die Entscheidung.

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