Sport : Deutsche Fahne weht im olympischen Dorf

In einer feierlichen Zeremonie wurde die deutsche Fahne im olympischen Dorf in Peking gehisst. Die Zielvorgabe des Deutschen Olympischen Sportbundes ist es mindestens so viele Medaillen zu gewinnen wie in Athen. Vor vier Jahren waren es 49.

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DOSB-Geeralsekretär Vesper (l.) bei der Willkommensfeier für die deutschen Athleten im olympischen Dorf in Peking. -Foto: dpa

Peking Bereits drei Tage vor Eröffnung der Sommerspiele in Peking weht die deutsche Fahne im olympischen Dorf. Kurz nach 10 Uhr Ortszeit ist die schwarz-rot-goldene Flagge am Dienstag bei einer feierlichen Zeremonie gehisst und die deutsche Nationalhymne gespielt worden. Zusammen mit den Sportlern von Burkina Faso nahmen rund 100 Athleten, Trainer sowie Funktionäre an der Zeremonie teil. Darunter waren auch Thomas Bach, der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), und Generaldirektor Michael Vesper.

"In Athen haben wir 49 Medaillen gewonnen. Diesmal wollen wir mindestens genau so viel - aber möglichst mehr", untermauerte Vesper noch einmal die Zielvorgabe des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Der Generaldirektor des Dachverbandes äußerte sich gegenüber den Medienvertretern erneut zum Thema Meinungsfreiheit. "Wir haben das Leitbild des mündigen Athleten. Jeder kann seine Meinung sagen. Natürlich bieten wir auch Informationen an", sagte er. "Aber ich habe den Eindruck, dass jetzt die sportlichen Aspekte in den Vordergrund treten. Jeder will gut abschneiden und sich gut vorbereiten. Die Athleten trainieren, sie quälen sich, sie knechten sich."

Klima ist kein Problem für Athleten

Vesper ist davon überzeugt, dass die Sportler gut auf die schwierigen klimatischen Bedingungen vorbereitet sind: "Da sind wir gewappnet. Wir haben eine sehr qualifizierte medizinische Abteilung."

Der stellvertretende Dorf-Bürgermeister Chen Kai hatte das insgesamt 438 Sportler umfassende deutsche Team begrüßt und überreichte Vesper einen kunstvoll bemalten chinesischen Porzellanteller. Der Funktionär revanchierte sich mit einer Rosenthal-Tasse mit Peking-Motiv und DOSB-Logo. Ein chinesischer Kinderchor beschloss die Zeremonie mit einem Lied. Die deutschen Basketballer um NBA-Star Dirk Nowitzki verzichteten auf ihre Teilnahme, weil am Dienstag zwei Trainingseinheiten auf ihrem Vorbereitungsplan standen. (lee/dpa)

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