Sport : Deutsche Hammerwerfer ohne Probleme ins Finale

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Helsinki – Holger Klose war am Samstag morgen nicht in Bestform. Sein bester Wurf „war eigentlich zu brav“, sagte der 32Jährige. Trotzdem hat sich der Hammerwerfer aus Saarbrücken bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Helsinki als Siebter für das Finale qualifiziert, das am Montag ausgetragen wird. Klose kam auf 76,47 Meter. Auch Markus Esser greift am Montag in den Kampf um die Medaillen ein. Der Saarbrücker warf 76,45 Meter und überstand als Achter ebenfalls die Qualifikation. Damit ist der deutsche Verband zum ersten Mal seit sechs Jahren wieder in einem Hammerwurf-Finale vertreten. Mit Abstand bester Werfer war der Weißrusse Wadim Dewjatowski, der auf 81,20 Meter kam.

Monika Gradzki vom TV Wattenscheid erreichte als Fünfte ihres 800-Meter-Vorlaufes in 2:01:56 Minuten das Halbfinale, das am Sonntag stattfindet. Ins Halbfinale zog auch der Frankfurter Christian Duma ein, der über 400 Meter Hürden 50,04 Sekunden lief. Er belegte in seinem Vorlauf den fünften Platz. Schnellster Sprinter in den 100-Meter-Vorläufen war der US-Amerikaner Leonard Scott mit 10,12 Sekunden. Sein Landsmann, Olympiasieger Justin Gatlin, rannte 10,16 Sekunden. Sowohl Scott als auch Gatlin liefen aber nicht an ihrer Leistungsgrenze.

Im Siebenkampf lag die leicht angeschlagene Olympiasiegerin Carolina Klüft aus Schweden nach drei Disziplinen 32 Punkte hinter der führenden Französin Eunice Barber (2993). Barber, Vize-Weltmeisterin von 2003, überquerte im Hochsprung hervorragende 1,91 Meter. Beste Deutsche war nach drei Disziplinen Sonja Kesselschläger (Neubrandenburg) als Neunte (2744). Sie erreichte im Hochsprung nur 1,78 Meter. Karin Ertl (Fürth) belegte Platz 15, nachdem sie beim Hochsprung mit 1,73 Metern enttäuscht hatte. Lilli Schwarzkopf (Paderborn) lag auf Rang 16 (2650). dpa

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